das baugerüst 2/15 Übergänge

 

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Inhalt

  • forum
    Simone Reinisch: Zwischenwelten
    Übergänge in der Arbeit mit Kindern gestalten.

    Reinhold Ostermann: Unsichtbare Wände

    Jouko Porkka: Nach der Konfirmation ehrenamtlich „durchstarten“
    Ein erfolgreiches Modell aus Finnland 

    Cornelia Dassler: Übergänge begleiten
    Übergänge als professionelle Aufgabe für Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

    Hansjörg Kopp: Gekommen um zu bleiben
    Übergänge im CVJM

    Wolfgang Blaffert: Übergänge
    ein Stimmungsbericht

    Wolfgang Schindler: Übergangsrituale
    Meilensteine an Entwicklungswegen

    Kollektive Übergänge

    Übergänge
    Methodische Vorschläge zur Diskussion in Gruppen
  • Rezensionen

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Wolfgang Noack: „Kommen Sie vom Weg ab....“

Ach, wie viel Übergänge, Veränderungen, Wandlungen, macht der Mensch im Laufe seines Lebens durch! Vom Eintritt ins Leben bis zum körperlichen Tod - dazwischen reihen sich Statusänderung an Statusänderung: Kindheit, Schuleintritt, Pubertät, Freundschaften und Trennungen, Berufsanfang und Familiengründung, Wohnortwechsel, Krankheit und und und.
Die Botschaften, die uns durch alle diese Passagen begleiten sind widersprüchlich: Wir hängen an dem was wir haben („Üb‘ immer Treu und Redlichkeit ...“, „Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach“) und doch ist Flexibilität gefordert, ist „Das Bessere der Feind des Guten“ (Voltaire), morgen zählt nicht mehr, was heute noch wertvoll erschien. Wir leben in einer Übergangsgesellschaft.
„Nur wer sich ändert bleibt sich treu“ heißt es in einem Lied von Wolf Biermann und Bert Brecht lässt Herrn Keuner erbleichen, als ihm jemand nach langer Zeit mit den Worten begrüßt: „Sie haben sich gar nicht verändert.“ Zeit für Veränderungen?
„Kommen Sie vom Weg ab und finden Sie sich neu.“ steht auf einem Plakat mit dem eine Hotelkette dafür wirbt, abgelegene Ziele aufzusuchen. Also doch „den neuen Wegen“, den Veränderungen, den Übergängen trauen, verkrustete Strukturen verlassen und Neues wagen? Jeder, der schon mal mit Mühe Computer und Netzwerk zum Laufen gebracht hat kennt jedoch den Satz „Never change a running system“.

Auf dem Kirchentag 2009 in Bremen gab es eine Attraktion. Ein Übergang verband in luftiger Höhe die zwei Türme des St. Petri Doms miteinander (s. Seite 32). Die Menschen standen Schlange, um gut gesichert diesen wackeligen Übergang in 90 Meter Höhe zu meistern. Ein Weg, der Mut erforderte und Spaß brachte. Gut gesichert wird die schwierigste Passage zum Vergnügen.

Passanten wird geraten den Übergang zu benutzen, um sicher auf die andere Straßenseite zu gelangen, was manchmal aber mit einem Umweg verbunden sein kann. Reisende bekommen beim Grenzübergang in ein anderes Land feuchte Hände, wenn sie von bestimmten Produkten mehr als erlaubt im Gepäck mitführen - die Grenze wird zum Übergang, der einschränkt. Und eine Übergangsregierung ist etwas Provisorisches, was baldmöglichst wieder durch einen soliden Zustand ersetzt werden sollte.
Übergänge sind ambivalent, oft wird ihnen nicht so richtig getraut. Dieser Status bleibt eine Zwischenlösung, klingt irgendwie nach Wartesaal, den man bald wieder verlassen will, um weiter zu kommen. Doch wohin?

Das Übergangszeugnis ebnet den Weg von der Grundschule ins Gymnasium, oder verbaut ihn; die Übergangsjacke kleidet beim Wechsel von der kalten zur warmen Jahreszeit; Übergangsfrisuren stylen den Kopf vom Kurzhaar- zum Langhaarschnitt, das Übergangsgeld kann bei medizinischer Rehabilitation beantragt werden und wer zwei unterschiedliche Rohrgrößen miteinander verbinden will, greift zu einer Übergangsmuffe.
Vielleicht passt ja das letzte Beispiel am besten zu dem Kernthema des Heftes.
Wie müssen Angebote für Kinder und Jugendliche innerhalb der kirchlichen Angebote „gestrickt“ sein, damit sie angenommen werden? Kinder, Konfirmanden, Jugendliche, junge Erwachsene - Passagen in der Angebotsstruktur, da gab es früher mal eine gewisse Automatik, von der viele immer noch träumen. Manchmal ist mit den Kinderfreizeiten das gemeindliche Portfolio beendet, manchmal ersetzt die Konfirmandenarbeit die Jugendgruppe oder alle werden gleich zu Teamern und Mitarbeitenden, die Konvente sind die neuen Jugendgruppen auf Dekanatsebene und die jungen Erwachsenen treffen sich nur noch dort, wo sie eine Jugendkirche einlädt. Wolfgang Blaffert hat das komprimiert in seinem Situationsbericht zusammengefasst.

Nun hilft weder klagen noch jammern, auch in anderen Bereichen von Kirche und Zivilgesellschaft sind die gewohnten Übergänge brüchig geworden. Menschen suchen sich heute die für sie passenden Angebote individuell und selbstbewusst aus. Das macht es denen, die etwas anzubieten haben nicht immer leicht.
Kinder und Jugendliche haben eine Vielzahl von Übergängen zu bewältigen. „Die Erfahrung von Unsicherheit wird für einen Großteil der Heranwachsenden zur Normalität“, schreibt Birgit Reißig vom Deutschen Jugendinstitut in ihrem Beitrag und der Sozialpsychologe Heiner Keupp kritisiert in dem baugerüst-Gespräch, dass Kinder und Jugendliche bei den Bildungsangeboten „in fertige Module hineingepresst werden, die ihnen relativ wenig Spielräume lassen“.
Die kirchliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen - oder allgemein die Jugendverbandsarbeit mit ihren Grundprinzipien Freiwilligkeit, Partizipation und Subjektorientierung - also Angebote außerhalb der Schule sind nach wie vor ein Angebot, um Heranwachsende bei ihren Übergängen zu begleiten. Friedrich Schweitzer kritisiert, dass bei dieser Aufgabe „die verschiedenen religionspädagogischen Angebote in der Kinder- und Jugendarbeit, Kirche und Schule im Zusammenspiel nicht in ausreichendem Maße funktionieren“. Dabei gehe es nicht um Einebnung von Unterschieden, wohl aber um die Notwendigkeit einer wechselseitigen Verstärkung.
Vielleicht braucht es ein paar kreative Übergänge, wie damals zwischen den Türmen am Bremer Dom oder wie bei der Aufforderung „Kommen Sie vom Weg ab und finden  sich neu“. Die Beiträge in diesem Heft wollen die konzeptionelle Debatte bereichern.
 




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Friedrich Schweitzer: Übergänge als Bruchstellen und Gestaltungsaufgaben

Übergänge sind ein für die Jugendarbeit noch vergleichsweise ungewohntes Thema. Zugleich spricht vieles dafür, dass dieses Thema in Zukunft weit mehr Beachtung verdient. Einige grundsätzliche Überlegungen sowie Hinweise auf aktuelle Tendenzen und Herausforderungen sollen dies im Folgenden verdeutlichen. Am Ende stehen Perspektiven für die weitere Arbeit.

Zur Bedeutung der Frage nach Übergängen

Schon seit einiger Zeit spielt die Frage nach Übergängen in der Pädagogik allgemein sowie in der Bildungspolitik eine immer wichtigere Rolle. Im Blick ist dabei etwa der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule, an dem offenbar bereits wichtige Weichenstellungen für die weitere schulische Entwicklung von Kindern vorgenommen werden. Noch viel mehr in der Diskussion ist aber immer wieder der in Deutschland so folgenreiche Übergang von der Grundschule in eine weiterführende Schule, und schließlich stellt der Übergang nach einem ersten Schulabschluss eine ebenso klassische wie problematische Herausforderung dar, auf die sich schlagwortartig die bekannte Forderung richtet: Kein Abschluss ohne Anschluss!
Nur selten bedacht wird bei den entsprechenden zumeist eher bildungssoziologischen und schulpädagogischen oder politischen Diskussionen, dass Übergänge überhaupt von großer Bedeutung im menschlichen Leben sind. Übergänge können Krisen auslösen, und Krisen können umgekehrt Übergänge erst bedingen. Das beginnt mit dem Wechsel vom Elternhaus in pädagogische Einrichtungen in der Kindheit vor der Schule und setzt sich beim Wechsel zwischen verschiedenen Schulen weiter fort. Der Übergang ins Jugendalter oder ins Erwachsenenalter stellte die Menschen vielfach auch vor Sinnfragen usw. Jedoch sind nicht nur mit dem Lebensalter einhergehende Übergänge bedeutsam, sondern auch Übergänge zum Beispiel zwischen Wohnorten durch Umzug oder zwischen unterschiedlichen Lebensumständen (Auszug aus dem Elternhaus, Heirat, Scheidung usw.). Daran ist abzulesen, dass es bei Übergängen grundsätzlich um mehr geht als um die Bewältigung neuer Anforderungen, die aus der Zugehörigkeit zu bestimmten Institutionen erwachsen. Betroffen ist häufig auch die gesamte Lebenssituation, weshalb hier eben auch existenzielle Fragen nach dem Sinn des Lebens aufbrechen und nach dem Glauben, der dem Leben vielleicht Halt und Ausrichtung gibt.
In Religionspädagogik und Jugendarbeit werden Übergänge gleichwohl noch wenig reflektiert, weder im Blick auf die mit dem Bildungssystem gegebenen Übergänge noch in dem beschriebenen allgemeineren Sinne, aber auch nicht etwa hinsichtlich der Übergänge zwischen verschiedenen Bereichen der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der religionspädagogische Blick häufig allein auf das eigene Praxisfeld bezogen ist. Wer in der Jugendarbeit engagiert ist, interessiert sich eben vor allem dafür, wie qualitativ hochwertige Angebote der Jugendarbeit gewährleistet oder wie sie weiter verbessert werden können. Das Verhältnis zu anderen Handlungsfeldern ist dann in vielen Fällen nicht durch Kooperation oder die Suche nach wechselseitigen Anschlussmöglichkeiten bestimmt. Die im Folgenden beschriebenen Tendenzen lassen es hingegen dringlich erscheinen, ein nur auf die jeweiligen Lernorte eingestelltes Denken bewusst zu überschreiten. Dazu kann auch an die alte Forderung nach einem Gesamtkatechumenat erinnert werden, die ja eben darauf zielte, dass Kindern und Jugendlichen ein religionspädagogisches Gesamtangebot zur Verfügung stehen soll. Wo nach einem solchen Gesamtangebot gefragt wird, müssen zwingend verschiedene Lernorte gemeinsam betrachtet und muss auch nach möglichen Übergängen gefragt werden.

Aktuelle Tendenzen und Herausforderungen

......

Weiterlesen in Heft 2/15

 

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Karl Foitzik: „Lasst uns hinausziehen in ein anderes Land“ Übergänge in der Bibel

Übergänge gehören zum Leben. Weil die Bibel vom Leben erzählt, wird in ihr auch von Übergängen erzählt, Übergänge, die aus der Perspektive des Glaubens reflektiert worden sind. Es ist von Übergängen einzelner die Rede, aber auch von Übergängen von Gruppen und des Volkes Israel, von Übergängen, die in jedem Leben zu bewältigen sind, wie beispielsweise der Übergang von der Jugend- ins Erwachsenenleben oder der Übergang ins Alter, aber besonders von überraschenden und besonderen Übergängen wie zum Beispiel der Übergang Israels aus der Unterdrückung in Ägypten in die Freiheit und dem Übergang vom Saulus zum Paulus. Die in der Bibel erzählten Übergänge lassen sich nicht eins zu eins auf die Gegenwart übertragen. Sie sind aktuell erlebt und reflektiert und geprägt von der Zeit, in der sie sich ereigneten und von der Situation derer, die sie erlebten. Sie werden von den Betroffenen auch unterschiedlich erlebt. Der Übergang ins Alter wird in einer bestimmten Situation skeptisch unter der Devise angegangen: „Denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und sich die Jahre nahen, da du sagen wirst, sie gefallen mir nicht!“ (Prediger 12,1) Andere erwarten ihn in einer anderen Situation hoffnungsvoll in der Zuversicht „Und wenn sie auch alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.“ (Psalm 92,15)

Bei näherer Betrachtung der biblischen Übergangserzählungen wird aber deutlich, dass es trotz aller Unterschiede eine Reihe von Merkmalen gibt, die mehr oder weniger ausgeprägt immer wieder auffallen und auch heute bei Übergängen bedenkenswert sind. Übergänge fordern heraus und erfordern MutAbraham wird von Gott aufgefordert: Verlass deine Sippe, brich auf und gehe in eine Zukunft, die dir noch verborgen ist, in ein Land, das ich dir zeigen werde. (Gen 12,1ff) Das verlangt in gleicher Weise Mut wie der Übergang der Stämme Israels vom Nomadendasein ins Kulturland. (Num 2ff) Das gilt auch für die Berufung der alttestamentlichen Propheten und für die Jüngerberufungen in den Evangelien. Gib deinen Beruf auf und verlass deine Familie. Folge mir nach. Übergänge sind Herausforderungen.Übergänge wollen bedacht seinSie brauchen Zeit. Jakob hat sich entschlossen, aus dem Exil zurückzukehren in seine Heimat. Er kommt an den Grenzfluss, bringt seine Familie und seinen Besitz hinüber und geht zurück zum Fluss und bleibt dort eine Nacht allein. (Gen 32,24) Die Bedenkzeit kann unterschiedlich lang sein. Sie muss nur ausreichen. Für eine ausreichende Zeitspanne steht in der Bibel oft die Zahl 40.  40 Jahre musste Israel in der Wüste verharren, bis es in das versprochene Land einziehen durfte. Jesus geht nach der Taufe durch Johannes dem Täufer vor seinem öffentlichen Auftreten 40 Tage in die Wüste. (Mk 1,13; Mt 4,2) Als Paulus unterwegs nach Damaskus war, um dort Christen nachzustellen, ist ihm Christus erschienen und aus Saulus wurde Paulus. Auch er braucht eine Auszeit. In der Apostelgeschichte wird erzählt, dass er drei Tage nichts sehen und nichts essen konnte. (Apg 9,8) Er selbst erwähnt in seinem Brief an die Galater, dass er sich nach seiner Bekehrung erst einmal nach Arabien zurückzog. (Gal 1,17) Übergänge brauchen Bedenkzeit. Was gebe ich auf? Worauf lasse ich mich ein? Bei Übergängen besteht die Gefahr, den bisherigen Glauben aufgeben......

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Barbara Hanusa: Fähren zwischen den Inseln

Wie der christliche Glaube im Leben von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen relevant werden kann

Die Übergänge im Leben eines Menschen werden auch heute noch - in Zeiten von abnehmender Kirchlichkeit und zunehmender religiöser Enttraditionalisierung - seitens der christlichen Kirchen rituell begleitet. ‚Religion sells‘, sei es in Form von Karikaturen in Zeitungen, als Thema in Talkshows und auch als Passageriten religiöser Serviceagenturen: Taufe, Einschulungsgottesdienste, Kommunion, Konfirmation, Gottesdienste zur Schulentlassung, Trauung und kirchliche Bestattungen sind weiterhin gefragt. Sie sind der Anlass, an dem die jeweiligen Biographien und christlicher Glaube in Kontakt kommen, sich miteinander verzahnen. Die Taufe stellt ein Kind unter den Schutz Gottes und nimmt es in die christliche Gemeinschaft der Kirche auf. Besonderen Schutz und Segen braucht es auch, wenn ein Kind verbindlich die Familienwelt verlässt und sich auf das mindestens ein Jahrzehnt andauernde Abenteuer Schule einlassen muss, dessen Endergebnis matchentscheidend für das weitere Leben ist. (1) Die Konfirmation, die früher mit dem Schulabschluss und dem Eintritt in die Produktionswelt des Erwachsenenlebens stattfand, ist ein volkskirchlicher Verkaufsschlager (2), wenngleich kein realer Übergangspunkt in der Biographie der Jugendlichen mehr mit ihr korreliert. Die Trauung führt in die Phase der Reproduktivität und kann heute als symbolische, nachgeholte Geste der Ablösung aus dem Elternhaus verstanden werden, sie markiert und feiert das - wesentlich später stattfindende - Erwachsenwerden. In der Beerdigung schliesslich wird ein verstorbener Mensch aus der Gemeinschaft der Lebenden hinaus begleitet. Alle diese Rituale verbinden das einzelne Ich mit dem lebendigen und dreieinigen Gott in der Tradition der christlichen Kirche und in der Gemeinschaft der versammelten (Fest-)Gemeinde.

Veränderungen

Die Religiosität von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie ihre religiöse Sozialisation haben sich verändert, dabei sind folgende Parameter zu beobachten:

• Statt Prozess und Dauer sind auf der formellen Ebene religiöser Sozialisation immer mehr unzusammenhängende Einzelbausteine auszumachen. Im Kontext des Fragens nach den Übergängen im Glauben von Kindern und Jugendlichen ist zu beobachten, dass die Passageriten immer stärker wie isolierte Inseln unverbunden in einer Biographie auftauchen und sich seitens der Teilnehmenden nicht in einer Sinnlandkarte der Lebensrelevanz des christlichen Glaubens einfügen (lassen). Wenn sie gelingende Erfahrungen bereit halten, sind es Inseln mit einem Orientierung bietenden Leuchtturm. Anders gesagt: Die Passageriten sind isolierte  Höhepunkte in der religiösen Sozialisation, denen die Einbettung in ein Erwachsenwerden mit Gott fehlt.

• Religion wird immer stärker bzw. ist Privatsache. Der Austausch über religiöse Themen erfolgt im Kreis von  Wahlverwandten und engsten Vertrauten (3). Damit verbunden wollen junge Menschen ihre religiösen Bedürfnisse nicht von der Institution Kirche verwalten lassen: „Diese Entwicklung hat unter anderem zur Folge, dass man mit seiner religiösen Überzeugung immer weniger eine Geltung verbindet, die über die eigene Person hinausreicht.“ (4) Das junge Kirchenmitglied von heute ist in der Regel kirchenkritisch, versteht sich selbst nicht als religiös, zeigt eine geringe Ausprägung religiöser Praxis wie Meditation und Bibellesen und ist durch den Religionsunterricht der Sache gegenüber eher gleichgültig und kritisch eingestellt als ihr zugewandt. (5)

• Trotz der Privatisierung von Religion findet die religiöse Sozialisation immer weniger in den Familien statt, dem Ort der traditionell ein fester Garant für die Tradierung des Glaubens war. Dieses Dilemma stellt die religionspädagische Arbeit der Kirchen vor neue Herausforderungen. Je jünger die Befragten sind, desto weniger sind sie religiös sozialisiert, das ergeben die Umfrageergebnisse der jüngsten Mitgliederbefragung, in der man die nachwachsende Gruppe von Kirchenmitgliedern  stärker berücksichtigt hat als in vorherigen Jahren. (6)

Wer bin ich?

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Viele Übergänge sind scheinbar alternativlos

Gespräch mit dem Sozialpsychologen Prof. Heiner Keupp zu Übergängen und Veränderungen, individuell und gesellschaftlich, über notwendige Kompetenzen und die Gefahr des Scheitern

baugerüst:
In Buchhandlungen ist das Angebot zu Aufbrüchen und alternativen Wegen vielfältig, ein Kirchenlied fordert auf, den neuen Wegen zu vertrauen. Es herrscht scheinbar Unzufriedenheit mit dem Gegenwärtigen. Leben wir in einer Gesellschaft des Übergangs, in der das Altvertraute sich verflüssigt und die Umrisse von etwas Neuem sichtbar werden?

Keupp:
Ich weiß nicht ob hier der Begriff Übergang der richtige ist. Das würde ja bedeuten, dass wir von einer stabilen Phase in eine der Unsicherheit gehen und danach wieder Stabilität erlangen. Ferner würde es bedeuten, dass wir nur in diesem Stadium des Zwischenraums Probleme hätten. Ich glaube die Unsicherheit wird ein Merkmal bleiben, weil die Dynamiken in diesen Übergängen kein Haltesignal haben. Dieser Prozess der Veränderung wird weiterhin Unsicherheit, Offenheit und Risiken erzeugen.

baugerüst:
Bei den vielen Veränderungen haben immer mehr Menschen Probleme und kommen nicht mehr mit.

Keupp:
Es gibt ja manchmal auch gute Gründe nicht mitzukommen. Nicht alles, was sich verändert, ist auch gut für uns. Es sind damit eine ganze Reihe von Gefahren verbunden, die auch Menschen, die Offenheit positiv bewerten mit Zweifel und Skepsis betrachten. Ich denke an bestimmte neoliberale Prinzipien oder die Ökonomisierung vieler Lebensbereiche. Das europäische Projekt ist immer mehr ein ökonomisches Projekt geworden, in dem soziale Prinzipien, die Freiheit oder die soziale Gerechtigkeit keine zentrale Bedeutung mehr haben.
Gleichzeitig ist der Weg zurück verbaut. Denn der würde bedeuten, dass wir uns zu einer Welt hinbewegen, in der die Nationalstaaten wieder eine große Rolle spielen würden. Das macht die Ambivalenz und die Widersprüchlichkeit der derzeitigen Entwicklungen aus. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig als nach vorne zu gehen, mitzugestalten, politisch einzugreifen, auch Widerstand zu leisten.

baugerüst:
Vor welchen großen Veränderungen und Transitionen stehen wir heute?

Keupp:
Es betrifft eigentlich alle Handlungsbereiche, die wir in unserem Leben durchschreiten müssen. Am deutlichsten wird es in den Bereichen Bildung und Arbeitswelt. So wird zum Beispiel an vielen Universitäten keine Stelle mehr länger als für sechs Jahre vergeben, außer den wenigen Planstellen für die Professoren, aber auch da gibt es schon befristete Verträge. Dies gibt jungen Menschen kaum die Möglichkeit in ihrer wissenschaftlichen Biografie Sicherheit zu bekommen und Kompetenzen zu entwickeln, die sowohl für sie persönlich als auch für die wissenschaftliche Arbeit notwendig sind.
In den vielen befristeten Projekten habe ich erlebt, dass die Menschen nach zwei Jahren unruhig werden und sich die Frage stellen, wie wird es weiter gehen? Muss ich mich nicht woanders umschauen. Die Identifikation mit dem, was ich gerade tue wird geprägt von der Sorge es könnte irgendwie nicht mehr weitergehen. Es gibt durchaus Menschen die damit sehr souverän umgehen, aber es gibt eben auch viele, die mit einer Sicherheit freier und besser arbeiten könnten.

baugerüst:
Jugendliche sind heute nach dem Studium eher froh einen Praktikumsplatz oder eine befristete Anstellung zu bekommen.

Keupp:
Die Veränderungen, die in den letzten 20 Jahren stattgefunden haben sind für Jugendliche heute fast schon Normalität geworden. Die Verhältnisse haben sich hier extrem verändert. Manchmal sind eher die Eltern durch die  befristeten Stellen der Kinder verunsichert. Aber auch heute empfinden Jugendliche diese Unsicherheit in ihrer eigenen Berufskarriere als problematisch.

baugerüst:
Wie verändert dies Menschen in ihren Einstellungen zum eigenen Leben, zur Gesellschaft, zum Engagement?

Keupp:
Die Konsequenz ist eine situative Ausrichtung des eigenen Lebens. Es gibt natürlich Menschen, die kommen sehr gut damit zurecht, die wollen sich nicht festlegen. Aber in der Regel suchen Menschen gerade auch im beruflichen Umfeld eine gewisse Sicherheit und Kontinuität, denn ohne diese sind andere biografische Aufgaben in dieser Zeit wie etwa Familiengründung schwer zu bewältigen.

baugerüst:
Wo sehen Sie neben dem Bildungsbereich weitere Transformationsprozesse?

Keupp:
Nehmen Sie die wachsenden psychischen Anforderungen in der Arbeitswelt. Wir reden heute etwas modisch über Burn-Out, aber die Daten der Krankenkassen sind dramatisch. Es gibt einen enormen Anstieg von Fehlzeiten am Arbeitsplatz aufgrund von psychischen Belastungen. Wir haben hier eine Steigerung von 100 Prozent in den letzten acht Jahren. Auch viele Studierende an den Hochschulen klagen heute über Ängste und Depressionen und kommen in die Beratungsstellen.
Wenn Sie heute Studierende fragen, wo sie sich engagieren, antworten sie: ich würde ja gerne, aber ich habe keine Zeit dafür. Von Schülern hören sie das Gleiche. Die können sich heute neben der Schule von drei Aktivitäten noch eine leisten. Sport, Musik oder Jugendarbeit. Es ist doch grauenhaft. Da werden die Zeit- und Freiräume den Jugendlichen weggenommen, die sie für ihre Identitätsentwicklung bräuchten und mit einer unglaublichen Leistungserwartung ausgefüllt.

baugerüst:
So eine Entwicklung kommt ja nicht aus dem Nichts heraus. Wo liegen Ihrer Meinung nach die Ursachen?

Keupp:
Wenn junge Menschen in ein Bildungssystem einsperrt werden, bleibt ihnen keine Zeit mehr für dumme Gedanken – so scheint die unausgesprochene Annahme seitens der Bildungspolitik zu lauten. Es ist der unglaublich starke Druck der Globalisierung aufgrund dessen viele meinen, man müsse die Bildung viel straffer organisieren, weil es in anderen Ländern angeblich ebenso sei. Verkürzte und verdichtete Schul- und Studienzeiten haben aber Auswirkungen auf Einstellungen und Haltungen der jungen Menschen. Diese Mentalität „umso schneller, umso besser“ hat sich in der gesamten Gesellschaft breit gemacht. Es geht aber viel verloren, wenn Phasen der Umwege, des Ausprobierens und des Experimentierens wegfallen oder nichts mehr wert sind.

baugerüst:
Blicken Menschen heute wegen der unsicheren Übergänge pessimistischer in die Zukunft?

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Uta Pohl-Patalong: Kirchen im Übergang? Szenarien und ihre Konsequenzen für die Jugendarbeit

Befindet sich die evangelische Kirche im Übergang und wenn ja, wohin? Die Frage lässt sich nicht objektiv, sondern nur als „Standpunkt“ beantworten, weil die Antwort zum einen abhängig ist von den jeweiligen Bildern und Vorstellungen von Kirche und zum anderen von den jeweils wahrgenommenen Phänomenen und ihren Deutungen. Insofern bilden meine Ausführungen eine mögliche Perspektive auf das komplexe Feld der Situation und der Zukunft der Kirche, die Anstöße zur Diskussion geben möchten, aber auch ganz anderes gesehen werden können. Die Frage nach der Zukunft der kirchlichen Jugendarbeit stelle ich dabei als einen Bestandteil der Debatten um die künftige Gestalt der Kirche dar, die in vielem nicht nur an den Zukunftsdiskursen der Kirche partizipiert, sondern geradezu paradigmatisch für diese zu verstehen ist.

Um welchen Übergang geht es? Diskurse

Nachdem einige Jahre viel von der „Krise“ der Kirche zu hören und zu lesen war, wird in jüngerer Zeit häufig von der „Kirche im Wandel“ oder der „Kirche im Übergang“ gesprochen. Das klingt besser als die „Krise“, positiver, zukunftsbewusster, seitens kirchenleitender Organe auch verantwortungsbewusster – und es transformiert die Krisenmetapher, die mittlerweile viele in der Kirche nicht mehr hören können. Allerdings ist damit keineswegs gesagt und schon gar nicht Konsens, auf welchem Weg genau sich die Kirche befindet und wohin er führt. Mit der Formel der „ekklesia semper reformanda“ kann man natürlich ebenso wie die permanente Krise der Kirche (die besonders prägnant Karl Barth benannte und theologisch begründete) den Dauerübergang der Kirche ausrufen. Theologisch ist dies auch vollständig korrekt: Die Kirche ist unterwegs auf der Welt im Horizont des Reiches Gottes, an dem sie sich orientiert. Da sie ihren Auftrag immer als Teil der jeweiligen (sich immer auch verändernden) Gesellschaft und Kultur erfüllt, in der sie sich befindet, muss sie sich gleichzeitig permanent wandeln, um sinnvoll an ihrem jeweiligen Ort wirken zu können. Sie ist also von ihrem Auftrag her gleichzeitig in horizontaler und in vertikaler Perspektive prinzipiell immer im Übergang: horizontal auf dem Weg zu einer Gestalt, die der Gesellschaft und Kultur von morgen gerecht wird (nicht: mit ihr identisch ist!) und vertikal auf dem Weg zum Reich Gottes am Ende der Zeiten (nicht: das sie herbeiführt oder von sich aus erreichen könnte). Ob sie diesen doppelten Übergangscharakter immer hat und erfüllt, ist eine andere Frage, die nur selten eindeutig beantwortet werden kann und oft genug auch nur in der historischen Rückschau sichtbar wird.

In den gegenwärtigen Debatten geht es meist um den Charakter von Kirche und – damit zusammenhängend – um ihre künftige organisatorische Gestalt.(1) Häufig werden die vertikale und die horizontale Perspektive dabei miteinander verbunden, was theologisch sinnvoll ist. Manchmal werden sie auch so vermengt, dass es weniger sinnvoll ist (so dass eine bestimmte Orientierung oder Gestalt als einzig theologisch legitime ausgerufen wird). Unabdingbar erscheint mir jedoch, die Überlegungen zur künftigen Gestalt von Kirche und den Weg dorthin grundsätzlich theologisch rückzukoppeln an den Auftrag der Kirche und die Frage, mit welchem Charakter und in welcher Gestalt sie diesen nach gegenwärtig bestem Wissen und Gewissen bestmöglich erfüllt.

Dies gilt auch und besonders für die Jugendarbeit: Sie kann prinzipiell in sehr unterschiedlichen Organisationsformen stattfinden und tut dies auch schon lange (ortsgemeindlich und regional, verbandlich und gemeindlich, als Hauskreis oder in Form von offener Jugendarbeit etc., in vielfältigen Formen von Gruppen, eventbezogen oder in Form regelmäßiger Treffen…).(2) Mit diesen Formen verbinden sich unterschiedliche Ausrichtungen und Charaktere, es werden andere Jugendliche angesprochen, andere Inhalte verhandelt und das Evangelium wird auf unterschiedliche Weise kommuniziert. Gefragt werden muss daher immer, was das Ziel der Jugendarbeit ist und auf welchem Wege dies voraussichtlich bestmöglichst erreicht werden kann.

Einig sind sich die Ansätze darin, dass sich die Kirche wandeln muss – weniger einig jedoch, wo die gegenwärtigen Probleme liegen und wohin sie dementsprechend wandeln soll.

Wohin führt der Übergang? Visionen
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Wolfgang Blaffert: Übergänge - ein Stimmungsbericht

Übergänge haben mit Entwicklungsstufen zu tun, mit Veränderungen und Abschieden.  Jugendliche stehen immer wieder vor Übergängen. Oftmals entscheiden sie selbst, manchmal gibt es nichts zu entscheiden (biologisch), manchmal entscheiden andere (gesellschaftlich). Aber klar ist, dass sich im Augenblick des Übergangs etwas verändert und der Status quo aufgehoben ist. Etwas Neues beginnt. Nicht nur für die einzelne Person. Auch in die verschiedenen Arbeitsfelder ist Bewegung gekommen. Der Begriff „Übergänge“ führt in eine Problemzone. Er deutet auf Diskontinuitäten hin, auf zerbrochene Einheiten.

Es ist deutlich, dass Kirche sich überall von ihren monologisierenden Strukturen endlich verabschieden muss, auch im Bereich Kinder und Jugendliche. Die Arbeit mit Kindern lässt sich nicht trennen von der Konfirmandenzeit, die auch nicht als ein erratischer Block vor der Jugendarbeit stehen darf, die wiederum Türen für Junge Erwachsene öffnen muss. Es geht um Verknüpfungen, Verflechtungen, Vernetzungen, um Dialog und Ergänzung. Die einzelnen Arbeitsfelder müssen miteinander korrespondieren statt sich voneinander zu isolieren. Es gibt nicht nur das eine Spielfeld, sondern mehrere, die im günstigsten Fall gut miteinander verzahnt sind.

Diese Einsicht ist nicht neu. Dafür braucht es diesen Beitrag nicht. Wofür dann? Ich möchte ein Unbehagen notieren und wähle dafür den Umweg über die Etymologie. Im Grimmschen Wörterbuch sind mehrere Bedeutungen für „Übergang“ aufgeführt. Zuerst wird „Übergang“ als eine Art Brücke definiert, die zwei Ufer miteinander verbindet. Sodann wird der Begriff im Sinne von Kapitulation oder Übergabe nach einer Belagerung verwendet.  Weitere Bedeutungen sind: der Übertritt von einer Religion zu einer anderen, die schleichende Veränderung von einem Zustand in den nächsten, der Prozess, der vom Leben zum Tod führt und die Bezeichnung einer Zwischenstufe. Damit sind wir direkt am Thema.

Übergänge I   Brückenschläge

Im vergangenen November lud das Landesjugendpfarramt Hannover zu einem Fachtag ein, der die Vernetzung von Konfirmanden- und Jugendarbeit in den Blick nahm. Es gab mit Marcel Saß (Universität Marburg), Hansjörg Kopp (Jugendpfarrer Esslingen) und Sönke von Stemm (Religionspädagogischen Institut Loccum) drei Referenten, die wichtige Ergebnisse und Forderungen vortrugen (s. www.ejh.de/fachtage). Die Beteiligung mit 150 Besuchern und Besucherinnen war ausgezeichnet, die Diskussion rege. Trotzdem blieb bei mir am Ende ein zwiespältiger Eindruck. Die Konfirmandenarbeit ist vital und im Aufbruch. Die Transfusionen aus der Jugendarbeit haben ihr gutgetan. Es ist viel Bewegung in dieses lange so erstarrte Feld gekommen. Dagegen blieb die Jugendarbeit an diesem Tag seltsam blass.

Wenn  „Übergang“ einen Brückenschlag darstellt, dann müssen die Brückenköpfe auf beiden Uferseiten fest verankert sein. Was, wenn auf der einen Seite kein fester Grund mehr vorhanden ist? Wenn die (klassische) Jugendarbeit zu einem erodierenden Feld geworden ist, zu auftauendem Permafrostboden?                                                                                                   Die Jugendarbeit führt vielfach ein Schattendasein. Sie ist an den Rand gedrängt und scheint den beruflichen Akteuren mehr abzuverlangen als sie noch leisten können. Sie kann kaum noch konzipiert, sondern muss permanent verteidigt werden. Jugendarbeit in der Defensive. Für große Entwürfe fehlen Zeit, Mut, Unterstützung, Ressourcen. Die Kirchenleitungen wollten die Kontrolle über ein unbotmäßiges Arbeitsfeld. Es ist ihnen gelungen, mit verheerenden Folgen. In Hannover ist die einstmals starke Marke „Evangelische Jugend“ zu einem Wasserzeichen geworden, mit dem viele sich nicht mehr identifizieren können. Mittlerweile existieren Erneuerungsanstrengungen mit schüchternen Erfolgen, doch das wird noch ein weiter Weg sein. Die Macht der Geschichte lässt sich nicht so leicht überlisten. Sie fordert ihren Preis, und in der Vergangenheit ist vieles falsch gemacht worden. Doch liegt die Blässe der Jugendarbeit nicht ausschließlich an den Bemächtigungsversuchen von früheren Kirchenleitungen.

Übergänge II  Kapitulation und Übertritt

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Autorinnen und Autoren

Dr. Friedrich Schweitzer, Tübingen
Professor für praktische Theologie und Religionspädagogik

Dr. Karl Foitzik, Neuendettelsau
Professor em., Theologe, Dipl.Pädagoge

Dr. Birgit Reißig, Halle
wissenschaftl. Mitarbeiterin am Deutsches Jugendinstitut e. V.

Dr. Barbara Hanusa, Vögelsen
Theologin, Pädagogin

Dr. Jürgen Eilert, Kassel
Professor an der CVJM-Hochschule

Dr. Heiner Keupp, München
Professor em. für Sozialpsychologie der Universität München

Dr. Uta Pohl-Patalong, Kiel
Professorin für Religionspädagogik und praktische Theologie

Cornelia Dassler, Hannover
Landesjugendpastorin, Leiterin des Landesjugendpfarramtes im Haus kirchlicher Dienste

Wolfgang Blaffert, Hannover
Referent für Theologie, Jugendforschung und Fortbildung im Landesjugendpfarramt der Evang.-Luth. Kirche Hannovers

Reinhold Ostermann, Nürnberg
Dipl. Sozialpädagoge (FH), Referent Amt für evang. Jugendarbeit

Hansjörg Kopp, Esslingen
Pfarrer im Jugendpfarramt Bezirk Esslingen

Simone Reinisch, Darmstadt
Referentin für die Arbeit mit Kindern im Zentrum Bildung der EKHN

Jouko Porkka, Helsinki
Forscher und Lektor für  Jugendarbeit, Fachhochschule in Helsinki

Wolfgang Schindler, Josefstal
Diplom-Pädagoge und Dozent im Studienzentrum für evangelische Jugendarbeit

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