das baugerüst 2/19

Kinder, Kinder, Kinder – evangelische Konzepte und Angebote

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Podcast zum aktuellen Heft

NEU: Podcast zu den baugerüst-Ausgaben

In Kooperation mit dem Studienzentrum Josefstal erscheint das neue Audiomagazin zum aktuellen Heft zum Thema "Kinder". Roger Schmidt spricht mit Yasin Adigüzel, Landesreferent beim Evangelischen Jugendwerk in Württemberg, über die Arbeit mit geflüchteten Kindern und seinen Beitrag zum Thema im baugerüst. Ekkehard Dreizler reflektiert über Arbeitsformen der evangelischen Arbeit mit Kindern und seinen Artikel dazu im baugerüst. 
Schließlich diskutiert Annika Falk-Claußen, die Redakteurin des baugerüst, wichtige Erkenntnisse aus dem Heft und ihren Start beim baugerüst. Hören Sie rein!

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    Inhalt

    • hintergrund

      Bernd Wildermuth: Kindheit im Wandel

      Andrea Klimt: Generationensensible Gemeindearbeit

      Gerhard Büttner: Theologisieren mit Kindern

      Ekkehard Dreizler: Evangelische Arbeitsformen für Kinder

      Uwe Hahn: Blick auf die Arbeit mit Kindern aus sächsischer Perspektive

      Christian Weber: Kinder als Experten ihres Lebens, Fühlens und Glaubens



    • gespräch
      "Man kann sagen, dass Kinder religiös begabte Wesen sind."
      Ein Gespräch mit dem Tübinger Theologieprofessor Friedrich Schweitzer

      über das Recht der Kinder auf Religion, die Herausfordrung für pädagogische Fachkräfte durch wachsende religiöse Vielfalt und Veränderungen im Familienleben.


    • standpunkt
      Mike Corsa: Je früher, desto wirkungsvoller - über den Status der Arbeit mit Kindern in Abgrenzung zur jugendverbandlichen Arbeit

    • forum
      Christine Wolf: "Ohne uns seht ihr alt aus"

      Kristi Greier: "Das eine Angebot gibt es nicht"
      Schnittstellen zwischen Kindergottesdienst und Kinder- und Jugendarbeit

      Jason Querner: Winterspielplätze

      Antje Metzger: Young Teens - im Spannungsfeld zwischen Kindheit und Jugend


      Ulrich Enderle: Kinderpolitische Vertretung
      Das Netzwerk Kinder in  der Landesjirche Württemberg

      Esther Koch: Die Kinderstufe der Pfadfinder


      Yasin Adigüzel: Die Arbeit mit geflüchteten Kindern
    • Rezensionen und Materialhinweise

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    Annika Falk-Claußen: Neustart mit Kindern im Mittelpunkt

    Kinder sind die Zukunft – klingt vielleicht etwas abgedroschen, aber in Zeiten von „friday's for future“ gewinnt dieser Satz wieder an Bedeutung. Kinder setzen sich selbst für ihre Zukunft ein, machen Erwachsene darauf aufmerksam, dass diese nicht immer verantwortungsvoll mit der Welt umgehen. Kinder haben mit der jungen Schwedin Greta Thunberg eine neue Fürsprecherin gefunden. Sie zeigt, dass es wichtig ist, den Kindern und Jugendlichen zuzuhören und sie ernst zu nehmen. Das betonen auch die Autor*innen in ihren Beiträgen für „mein erstes“ baugerüst. Und dass Kinder die Basis sind für die Kinder- und Jugendarbeit, passt irgendwie auch zu meinem Neustart. Nach 34 Jahren ist Wolfgang Noack zu Beginn des Jahres vom baugerüst gestiegen und hat mir die wundervolle Aufgabe der verantwortlichen Redakteurin übergeben.  Ich bin gebürtige Fränkin und nach 13 Jahren in Sachsen, Schweden und Ostwestfalen in meine Heimat zurückgekehrt – mit meinem Ehemann und unserer kleinen Tochter, mit der ich in der Gemeindearbeit jetzt beim „Gottesdienst für kleine Leute“ eingestiegen bin, also zurück zu den ersten Schritten des Nachwuchses in unserer Kirche. Was ich mitbringe? Langjährige Erfahrung als Tageszeitungsredakteurin und Online-Journalistin, dazu fundiertes Wissen aus vielen Jahren ehrenamtlichen Engagements in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit.

    Unterstützt werde ich in der Redaktionsarbeit fürs baugerüst von einem starken Team aus Fachleuten der Kinder- und Jugendarbeit aus dem gesamten Bundesgebiet. Sie haben auch die Schwerpunkte des Heftes gesetzt, das Sie gerade in den Händen halten. In dem unser Interviewpartner Friedrich Schweitzer betont, wie wichtig Religion und Riten für Kinder sind, wie groß aber auch die Herausforderungen für pädagogische Fachkräfte heutzutage sind. Nicht nur aufgrund der wachsenden religiösen Vielfalt. Beim Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft helfen Wissen und Neugierde dabei, sich gegenseitig besser zu verstehen. Yasin Adigünzel, der viel Erfahrung in der Arbeit mit geflüchteten Kindern hat, beschreibt Missverständnisse und einen akzeptablen Grad an Fehlertoleranz, will uns aber auch ins Bewusstsein rufen: „Jedes Kind ist einzigartig.“ Kindheit, die ebenso vielfältig ist, und man deshalb besser von Kindheiten im Plural sprechen sollte, beschreibt Katharina Gerarts in ihrem historischen Rückblick, der sich mit dem Aufwachsen der Kinder in Deutschland heute beschäftigt, die in Familien leben, die sich über die Jahre sehr verändert haben.  

    Wie wichtig bei der Arbeit mit Kindern der Blick auf die Familien ist, schildert Christian Weber in seinem Beitrag. Da immer mehr Eltern selbst keinen Bezug zu Kirche und Glauben haben, brauchen sie Möglichkeiten, mit den Kindern gemeinsam „auf die Suche“ zu gehen. Dass die veränderten Strukturen im Familienleben bedeuten, dass Familien sich am Sonntag nicht auch noch aufteilen, sondern lieber gemeinsam etwas unternehmen möchten. „Gottesdienste, die die ganze Familie in den Blick nehmen, gehören ins Portfolio jeder zukunftsorientierten Kirchengemeinde“, schreibt Weber.

    Das Heft bietet in bewährter Weise Beiträge zum Nachdenken, Hinterfragen, aber auch einige praktische Beispiele, die Sie in Ihrer Arbeit unterstützen können und sollen. Von Großprojekten wie einem Kinderkirchengipfel oder einem extra eingesetzten Netzwerk Kinder, aber auch schnell umsetzbaren Ideen wie einemWinterspielplatz im kirchlichen Raum.
    Was neu ist, ist ein begleitender Podcast, der künftig zusätzlich neugierig machen soll auf die einzelnen Ausgaben des baugerüsts. Auf unserer Webseite baugeruest.ejb.de finden Sie den Link zum Podcast, den ich zusammen mit Roger Schmidt, unserem neuen Redaktionsmitglied und dem neuen Leiter des Studienzentrums Josefstal, für Sie gestalte. Sie finden darin Gespräche mit einigen unserer Autor*innen und weitere Anregungen zum Thema. Hören Sie einfach mal rein.
     
    Mir ist besonders wichtig, mit Ihnen, liebe Leser*innen, in Kommunikation zu treten. Also schreiben Sie mir gerne eine E-Mail an baugeruest[a]ejb.de, rufen Sie mich unter (0911) 43 04 279 an oder sprechen Sie mich persönlich an, wenn wir uns bei einer Konferenz, Tagung oder auf dem Kirchentag über den Weg laufen sollten. Erzählen Sie mir, was Sie am baugerüst gut oder auch verbesserungswürdig finden, welches Thema wir unbedingt mal zum Schwerpunkt machen sollten. Ich freue mich auf die Zeit mit Ihnen und hoffe, dass ich Ihnen gemeinsam mit meinem Team und den Autor*innen übers ganze Jahr verteilt guten Lesestoff bieten kann. 

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    Roger Schmidt: Kindheit entdecken - Mädchen und Jungen in der Hebräischen Bibel und im Neuen Testament

    Kinder gibt es schon immer. Aber Phillipe Ariès hat in seinem berühmten Buch „Geschichte der Kindheit“ (L‘enfant et la vie familiale sous l‘ancien régime, Paris 1960) gezeigt: Das Verständnis, was es bedeutet, ein Kind zu sein, verändert sich im Lauf der Geschichte. Nicht anders ist es in der Bibel. In der Sammlung von Schriften, die in einem Zeitraum von mindestens 500 Jahren entstanden sind, finden sich unterschiedliche Bilder der Kindheit. Viele davon sind Menschen von heute fremd, manche abstoßend. Aber an diesen alten Texten lassen sich wichtige Perspektiven auf Kinder und Kindheit ablesen, die auch heute überraschend und hilfreich sein können.
    Kinder sind eine zentrale Kategorie in der Hebräischen Bibel (oder dem Altem Testament).
    Gott ist der Gott der Väter (und Mütter) – gerade deswegen ist er der Gott der Kinder. In ihrer kanonischen Fassung ist die Hebräische Bibel die Geschichte einer Familie, die zu einem Volk wird, sich aber immer auf die Ursprungsfamilie zurück bezieht. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist der Gott ihrer Kinder und wiederum deren Kinder. Aus Sicht der biblischen Autoren ist das nicht einfach ein natürlicher Prozess. Dass immer wieder eine neue Generation von Kindern geboren wird, ist der Beweis, dass Gott zu seinem Bund mit dem Volk Israel steht. Denn es gäbe ja durchaus Alternativen. Völker verschwinden und auch Gott droht durch seine Propheten manchmal die Vernichtung seines ungehorsamen Volkes. Aber letztlich erweist sich Gott doch immer gnädig und die Geschichte des Volkes Israels mit seinem Gott geht weiter.
    Kinder sind also die Bestätigung der Bundeszusage Gottes mit seinem Volk und als solche der Inbegriff des Segens. Die Geburt eines Kindes ist der Beweis für Gottes Zuwendung. Das gilt aber eben auch im Negativ: Kinderlosigkeit ist oft als Fluch empfunden. Es gibt eine Reihe von behutsam erzählten Geschichten, die über den Fluch der Kinderlosigkeit sprechen. Nur durch Gottes Eingreifen, das als Wunder erfahren wird, werden die Eltern von Isaak oder Samuel erlöst.


    Gott verlangt die blutige Opferung Isaaks

    Kinder sind also in der Sicht der Hebräischen Bibel ohne Zweifel zentral, denn sie sichern den Fortgang des Bundes vom Volk Israel mit seinem Gott. Wenn es jedoch um die spezifische Lebensphase geht, die wir Kindheit nennen, werden die Informationen spärlicher. In den vielen Geschichten der Hebräischen Bibel kommen nicht oft Personen vor, die unter 14 Jahre alt sind und als eigene Akteure erkennbar werden. Wenn überhaupt, dann wird an Kindern gehandelt. So ist es in der Geschichte der Opferung des Isaaks (1 Mose 22, 1-19). Isaak wird als Junge beschrieben, der zwar seinem Vater folgen und Fragen stellen kann, ihm aber körperlich noch nichts entgegenzusetzen hat. In dieser aufwühlenden Erzählung hat Abraham endlich nach langer Kinderlosigkeit einen legitimen Erben bekommen, der mit seinen Nachkommen zu großem Volk werden könnte. So wie es Gott versprochen hat. Aber jetzt scheint sich doch alles zu ändern.
    In der Erzählung macht Gott eine Kehrtwende und versucht seinen Anspruch auf Alleinverehrung durchzusetzen, indem er die blutige Opferung Isaaks verlangt. Abraham unterwirft sich Gott. Er scheint die Beziehung zu seinem Gott als wichtiger einzuschätzen als zu seinem Kind: Abraham ist bereit, Isaak für seinen Glauben umzubringen. Erst in der letzten Minute wendet Gott die Tötung Isaaks ab und verändert abermals seinen Befehl. Von Isaaks Gefühlen und seinen Wünschen erfahren wir nichts in dieser Erzählung. Er erscheint als Requisite in einem theologischen Diskurs. Aber er überlebt.
    Nicht so glücklich ging es für das Kind in einer ähnlichen und noch altertümlicheren Erzählung aus. Der Richter und Warlord Jeftah zieht in den Kampf gegen die Ammoniter. Vorher jedoch schwört er Gott ein Gelübde: „Gibst du die Ammoniter in meine Hand, so soll, was mir aus meiner Haustür entgegengeht, wenn ich von den Ammonitern heil zurückkomme, dem Herrn gehören, und ich will‘s als Brandopfer darbringen“ (Richter 11, 30-31). Nun kommt aber Jeftah nach seinem erfolgreichen Kriegszug auf dem Heimweg nicht etwa eine Ziege oder ein Huhn entgegen, sondern seine Tochter. Anders als bei Isaak gibt es nun aber keine göttliche Intervention. Das Gelübde wird erfüllt.


    Ein wenig anders verhält es sich bei einer anderen biblischen Zentralfigur: Mose. Ihn lernen wir als Säugling kennen und als mögliches Opfer einer brutalen ethnischen Säuberung durch den Pharao von Ägypten. 2. Mose 1,22 zufolge geht der Herrscher von Ägypten brutal gegen das Fremde vor. Alle männlichen Nachkommen der Israeliten sollen getötet werden. Moses Mutter versteckt das Baby in einem wasserdichten Kistchen und setzt es am Ufer des Nils aus. Richtig aktiv wird nun aber Moses große Schwester, Miriam. Auch sie wird noch als Kind beschrieben. Vielleicht gelingt es ihr nur deswegen, von keiner Leibwache zurückgewiesen zu werden und direkt mit der Tochter des Pharaos zu sprechen. Der findigen Miriam gelingt es, dass die Tochter des Pharaos Mitleid mit dem Säugling empfindet und das Baby dann sogar bei seiner eigenen Mutter in Pflege gibt. Ein Mädchen als Retterin von Israel? Der Text gibt diesem Gedanken nicht sehr viel Raum.


    So gibt es hin und wieder Geschichten, in denen Kinder oder zumindest Personen, die Kinder sein könnten, als Akteure auftreten: Da ist noch der junge Samuel in 1. Samuel 3. Der Gott geweihte Junge hört als einziger das Rufen von Gottes Stimme in einer nach göttlichen Prophezeiungen hungrigen Umgebung. Er braucht zwar noch die Hilfe des greisen Priesters Eli, um in der Kunst der Prophetie ausgebildet zu werden. Dann aber ist schon der Jugendliche Anführer einer neuen gottgläubigen Bewegung, die Eli und seine korrupte Familie wegfegt. 
    Sehr oft aber geht es den Kindern wie den Frauen in der Hebräischen Bibel. Sie sind offensichtlich Teil der Erzählungen, ihnen wird aber nur wiederstrebend eine echte Rolle zugebilligt. Deswegen ist es wohl fair, sich Peter Müllers Verdikt anzuschließen (Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Auflage, Band III, S. 967): In großen Teilen der Hebräischen Bibel wird die Kindheit nicht als eigenständige Lebensphase begriffen, mit ihrer eigenen Würde und ihrer eigenen Berufung durch Gott. Die Kindheit ist eine Durchgangsphase zum Eigentlichen: dem Erwachsenensein.


    Deswegen ist es die Aufgabe der Väter, ihre Kinder in diesem Bundesgedanken und im Glauben an Gott zu erziehen. Der Kern des Gottesglaubens soll dem 5. Buch Mose zufolge täglich wiederholt und eingeschärft werden - bei den Erwachsenen selbst, aber eben auch bei den Kindern: „Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst“ (5. Mose 6,6-7). Dass sich diese Weitergabe nicht nur auf Gespräche beschränkt, sondern auch Korrektur und Strafen mit einbezieht, ist unhinterfragt und selbstverständlich. Dazu gehört dann auch die körperliche Züchtigung gegenüber Kindern: „Torheit steckt dem Knaben im Herzen, aber die Rute der Zucht treibt sie ihm aus“ (Sprüche 22,16).

     

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    Christian Weber: Kinder als Experten ihres Lebens, Fühlens und Glaubens - Faktoren für eine zukunftsorientierte Arbeit mit Kindern

    Die Arbeit mit Kindern ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Baustein evangelischer Jugendverbandsarbeit. Kinder sind dabei nicht nur die oft zitierte Zukunft, sondern auch ein wichtiger und lebendiger Teil der Gegenwart der Kirche, dem wir uns zu Recht mit viel Fantasie, Liebe und Kraft zuwenden.  Wie aber kann eine zukunftsfähige und erfolgreiche evangelische Arbeit mit Kindern aussehen?Ich würde auf diese Frage sehr gerne mit einer eindeutigen Antwort, einem einzigartigen, innovativen und durchschlagenden Konzept für die ganze Breite des Handlungsfeldes antworten, aber leider kann ich das nicht. Das eine Konzept, das zukünftig tragfähig ist und allen Kindern an allen Orten gleichermaßen gerecht wird, gibt es nicht. Das kann es auch gar nicht geben, weil die Bedingungen, unter denen Kinder in Deutschland leben, lernen und teilhaben, sehr unterschiedlich und von vielen Faktoren wie beispielsweise der Herkunft, der Lebenswelt und den damit verbundenen Sozialisationsbedingungen abhängen. Rund um Ganztagsschule, Angebotsvielfalt, Partizipation, Armutserfahrungen, Entkirchlichung usw. gibt es empirisch hinlänglich belegte Fakten, die wir bedenken sollten und mit denen wir umgehen müssen.Grundlegend ist eine „hörende Haltung”Es hilft jedoch nicht, diese faktischen Entwicklungen zu beklagen und unser Handeln reflexartig ständig neu über den Haufen zu werfen, um zu versuchen, mit den Entwicklungen Schritt zu halten. Es ist auch gar nicht nötig, alles umzuwerfen und ständig innovative Ideen „mit Glitzer und Knalleffekt“ zu generieren. Zumindest nicht, wenn es dabei vornehmlich um die Form und weniger um den Inhalt geht.Denn wir haben schon Vieles an Bord, was wir für den Weg Richtung Zukunft brauchen. Der Blick auf unsere Ressourcen, Chancen und Stärken lohnt sich.Die Inhalte, die uns schon immer berührt und begeistert haben und antreiben – unabhängig von äußeren Faktoren – sind nach wie vor zukunftsfähig. Natürlich können wir nicht wieder alles so machen wie vor 20 Jahren, das würde nicht funktionieren. Aber wir können uns vom Druck, der durch sich ständig wandelnde äußere Rahmenbedingungen entsteht, lösen und uns konsequenter auf die inhaltliche Ausgestaltung des Handlungsfeldes konzentrieren. Die Arbeit mit Kindern braucht bestimmt auch neue Formen, die den konkreten, vor Ort erlebten Entwicklungen unserer modernen Gesellschaft Rechnung tragen. Aber vor allem braucht die Arbeit mit Kindern tragfähige Inhalte, die in Angeboten erlebbar werden, die sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren und ihnen Partizipation ermöglichen.Hierzu gehören motivierte und qualifizierte hauptamtlich Mitarbeitende, denen ausreichende Ressourcen zur Verfügung stehen, um moderne und zukunftsweisende Arbeit mit Kindern gestalten zu können.Grundlegend ist dabei eine „hörende Haltung“, die Kinder als Experten ihres Lebens, Fühlens und Glaubens ernst nimmt und ihnen Resonanzfläche für ihre Impulse und Ideen bietet. Folgende konkrete Faktoren machen meines Erachtens die Qualität zukunftsorientierter evangelischer Arbeit mit Kindern aus:Ein klares ProfilUm im ständig wachsenden Feld der Angebote für Kinder erkennbar und besonders zu sein, ist es nötig, unser Alleinstellungsmerkmal als Evangelische Jugend mit klarem Profil zu pflegen. Das bedeutet, dass unsere Angebote für Kinder religionspädagogisch und verkündigend sein sollten, natürlich auf der Basis der oben beschriebenen hörenden Haltung.Die froh machenden und befreienden Botschaften der Bibel, die stärkende „Gemeinschaft der Heiligen“, die Perspektive und Stütze in existenziellen Krisen und Bedrohungen sind einige unserer wichtigsten Pfunde, mit denen es zu wuchern gilt.Dabei geht es mir zuallererst um lebendig und fröhlich gelebten und gemeinsam gestalteten Glauben, um Feiern und um Rituale, die guttun und stärken und um das ganz normale Leben vor dem Hintergrund der biblischen Botschaften.Kinder brauchen verlässliche Beziehungs-angebote. Es muss unser Ziel sein, sie altersgerecht mit der Bibel und ihren Verheißungen vertraut zu machen. Es gilt, eine wichtige Rolle in ihrer Lebenswirklichkeit zu spielen, ihren Glauben zu wecken und sie dadurch zu stärken. Wenn das Angebot für Kinder, das wir in einer Kirchengemeinde bieten, aus einer Fußball-AG in der Offenen Ganztagsschule und der monatlichen Kinderdisco besteht, dann ist meiner Meinung nach ein kritischer Blick auf das Profil vonnöten, weil es an Zugängen zum Glauben, zur Bibel und zur Kirchengemeinde fehlen könnte.Angebote vor OrtDie quantitative Erhebung des Amtes für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) aus den Jahren 2015/16 zeigte unter anderem das wenig überraschende Ergebnis, dass der größte Teil der Angebote für Kinder vor Ort in Gemeinden und Verbänden stattfindet.Die Mobilität von Kindern ist beschränkt, so dass kurze Wege unter Berücksichtigung der kindlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse unerlässlich sind.Das heißt, dass bei den Kirchengemeinden und (Jugend-) Verbänden vor Ort eine große Verantwortung für die Arbeit mit Kindern liegt. Ein gut ausgestattetes und abwechslungsreiches Angebot für Kinder sollte eine hohe Priorität haben, was auch angemessene Stellenzuschnitte und ausreichende finanzielle Ressourcen beinhaltet.Es ist nötig, dass sich die Arbeit mit Kindern an den Bedarfen des jeweiligen Ortes orientiert. Je nachdem, welche Bedingungen und Fragestellungen dort aktuell sind, ergibt sich daraus vielleicht in dem einen Sozialraum ein politischer Schwerpunkt, andernorts steht möglicherweise der interkulturelle und interreligiöse Dialog im Vordergrund. An ganz anderer Stelle geht es vielleicht darum, überhaupt ein qualifiziertes Angebot am Ort für Kinder zu implementieren oder inmitten einer gut ausgestatteten Angebotslandschaft als kirchlicher Jugendverband klar profiliert und selbstbewusst zu agieren. Die eine Gemeinde setzt vielleicht auf Kinderbibelwochen und Freizeiten, die andere auf Ganztagsaktionen mit Geflüchteten... Das Feld ist weit und wie eingangs erwähnt: Das eine Konzept für die Breite kann es nicht geben.Natürlich ist es schön, auch überregionale Veranstaltungen oder Events zu gestalten und dadurch besondere Highlights zu generieren, aber ohne das Fundament einer guten Basisarbeit sind solche Angebote nicht nur schwerer realisierbar, sondern lassen eventuell als kurze Strohfeuer auch eine verlässliche Perspektive vermissen.Aus diesen differenten Umständen leitet sich die Verantwortung der Kirchenkreis-ebene, der landeskirchlichen und anderer Dachverbände ab, dafür Sorge zu tragen, dass die Aktiven in den Gemeinden für ihr konkretes Handlungsfeld gut ausgestattet sind. Sie müssen Strukturen, Ressourcen, Fortbildungsangebote und Materialien erhalten, die die Praxis fördern und dabei helfen, gute lokale Angebote für die Kinder im Gestaltungsraum anbieten zu können. 

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    „Man kann sagen, dass Kinder religiös begabte Wesen sind."

    Ein Gespräch mit dem Tübinger Theologieprofessor Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer über das Recht der Kinder auf Religion, die herausforderung für pädagogische Fachkräfte durch wachsende religiöde Vielfalt und Veränderung im Familienleben.

     

    baugerüst: Was verstehen Sie unter Religion?

    Friedrich Schweitzer:  Die Frage nach Religion ist eine der schwierigsten Fragen, die man überhaupt stellen kann. Man kann sie nicht abschließend beantworten, und die Wissenschaft hat aufgehört, Definitionen zu produzieren. Ich selber arbeite mit einer sogenannten funktionalen, sehr offenen, weiten Zugriffsweise auf Religion. Ich gehe von der Frage aus, was die letzten Werte, Orientierungen oder Überzeugungen von Menschen sind, die deshalb auch auch als religiös oder weltanschaulich angesprochen werden können. Zugleich gehe ich davon aus, dass ein funktionaler Religionsbegriff allein nicht ausreicht, weshalb ich auch mit einem inhaltlich bestimmten Religionsbegriff – in der Fachsprache substanziell – arbeite. Entscheidend sind dabei  die klassischen Bezüge, insbesondere der Bezug auf Gott, im Unterschied zu Weltanschauungen. Aber ich finde, in der Arbeit mit Kindern muss man gar nicht so abstrakte Definitionen haben. Im Umgang mit Kindern klärt sich das ganz schnell. Ich selber gehe in meiner Arbeit von den Kindern aus. Kinder haben große Fragen, die beziehen sich manchmal direkt auf Gott und häufiger noch darauf, was nach dem Tod geschieht, ob es einen Himmel gibt, wo wir danach hingehen. Man ist ganz schnell bei Fragen, wo kaum ein Zweifel besteht, dass es religiöse Fragen sind.

    baugerüst: Könnte man den Titel Ihres Buches umformulieren in „Kinder haben ein Recht auf Gott“?

    Schweitzer:  Das scheint mir zu eng zu sein, weil man etwa Buddhisten, die ja keine Gottesvorstellung haben, sich aber zum Teil im Sinne einer Religion verstehen, ausschließen würde. Ich habe, als ich mit der Arbeit angefangen habe, zunächst an christliche Kinder gedacht – an die Kinder, die bei uns aufwachsen. Aber inzwischen ist natürlich der Blick zu weiten, vor allem auch auf muslimische und jüdische Kinder. Zu denken ist aber eben auch an andere Kinder, wie in Hamburg beispielsweise, wo eine buddhistische Religionsgemeinschaft mit Recht darauf pocht, offiziell anerkannt zu werden. Dann liegt es nahe zu sagen: Wenn ihr vom Recht des Kindes sprecht, dann könnt ihr nicht bestimmte Kinder ausschließen. Das leuchtet aus evangelischer Sicht ein. Es geht nicht darum, dass wir alle Kinder zum evangelischen Glauben missionieren wollten oder sagen, das sei die einzige Religion, die wir für Kinder anerkennen. Wenn wir für das Recht christlicher Kinder eintreten, treten wir selbstverständlich auch für das Recht aller Kinder ein. Insofern wäre die Formulierung „Recht auf Gott“ doch zu eng.

    baugerüst: Und wer gibt den Kindern das Recht auf Religion?

    Schweitzer:   Rechte entstehen aus zwei Quellen. Es gibt Rechte, die durch Übereinkünfte entstehen, das machen bei uns meistens die Parlamente. Oder es gibt internationale Körperschaften im weitesten Sinne, die Rechte setzen, wie die Vereinten Nationen beispielsweise. Am Anfang hatte ich aber mehr ein pädagogisches Verständnis im Sinn wie Janusz Korczak und seine Zeitgenossen, die vom Recht des Kindes auf Achtung gesprochen haben. So habe ich vom Recht auf Religion gesprochen. Korczak wollte damit einfach sagen: Kinder haben ein Recht darauf, was sie zu einem gesunden Leben und Aufwachsen brauchen. Im Herbst feiern wir 30 Jahre Kinderrechtskonvention, die zumindest ansatzweise ein Recht der Kinder auf Religion kennt, dies allerdings aus meiner Sicht nicht deutlich genug zum Ausdruck bringt. Es gibt aber andere Formulierungen und Verlautbarungen der Vereinten Nationen, in denen tatsächlich die Rede davon ist, dass Kinder ein Recht auf Zugang zu einer religiösen Erziehung und Bildung haben. Bei der Kinderrechtskonvention hat man erstmals Religionsfreiheit auch für Kinder garantiert, doch dann ist die Frage aufgetaucht, wie sich das zum Erziehungsrecht der Eltern verhält. Wenn die Kinder Religionsfreiheit haben, dürfen sie alles selber entscheiden, und das ist in manchen Staaten nicht akzeptiert worden. Deshalb wurde am Ende eine ausgleichende Formulierung gefunden worden: „Die Kinder haben Religionsfreiheit und die Eltern leiten sie dabei.“ Ein Kompromiss, wie man sehen kann.

    baugerüst: Sie haben geschrieben, dass Kinder von Religion profitieren, aber auch das Gegenteil der Fall sein kann. Warum?

    Schweitzer:  Man weiß heute ziemlich viel darüber, dass Kinder besonders früherer Generationen unter einer einengenden religiösen Erziehung zu leiden hatten, dass strafende Gottesbilder eingesetzt wurden, um Kinder einzuschüchtern und um ihren Gehorsam zu festigen. Und dass daraus dann oft lebenslang belastende Neurosen entstanden sind. Deshalb ist man heute sehr sensibel. Man kann nicht für das Recht des Kindes auf etwas eintreten, was die Kinder letztlich schädigt. Wenn man vom Recht des Kindes auf Religion spricht, wie ich das tue, dann ist damit automatisch eine die Kinder fördernde, unterstützende Form von Religion gemeint. Das Christentum hat eine sehr positive Einstellung zu Kindern, und die späteren Entwicklungen sind aus meiner Sicht Fehlentwicklungen gewesen, die sich beispielsweise nicht auf die Bibel berufen können.
    Aber es gibt natürlich sowohl im Christentum Entwicklungen, die ich als für Kinder abträglich empfinde, wie auch in anderen Religionen. Für eine breite Diskussion sorgte etwa die Frage nach sogenannten Sekten, etwa im Blick auf Kinder von Scientologen oder Kinder in anderen sehr strengen religiösen Gruppen. Dazu gehört auch, dass Kinder in manchen christlichen Gemeinschaften nicht geimpft werden, dass sie keine Bluttransfusionen erhalten dürfen, selbst wenn sie sterben. Wieder andere lassen nicht zu, dass Kinder zur Schule gehen. Das sind alles Formen von Religion, die hier nicht gemeint sein können.

    baugerüst: Warum brauchen Kinder Religion?

    Schweitzer:  Ich habe ja in Anlehnung an Korczak davon gesprochen, dass Kinder ein Recht auf das haben, was sie zu einem gesunden Aufwachsen und einer gesunden Entwicklung brauchen. So steht es auch in der Kinderrechtskonvention von 1989, die von einer gesunden Entwicklung in verschiedene Bereichen spricht – in materieller, psychologischer und spiritueller Hinsicht. Ich versuche, wenn ich das Recht des Kindes auf Religion begründe, beispielsweise im Gespräch mit Eltern oder pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auf eine Reihe von positiven Entwicklungen hinzuweisen.

    baugerüst: Welche sind das?

    Schweitzer:  Dazu zähle ich die Ich-Stärke. Früher sagte man ja immer, Religion bedeutet Erziehung zu Demut und Niedrigkeit. Heute betone ich zuerst die Ich-Stärke. Was heißt das? Religion, der Glaube an einen Gott, der mich geschaffen hat, der mich liebt, der stärkt mich als Kind, wenn ich der Welt begegne und meine Fragen an die Welt stelle, wenn ich anderen Menschen begegne und mich immer auch ein Stück weit selbst behaupten muss. Darin stärkt mich der Glaube.

    baugerüst: Und was ist eine zweite positive Entwicklung?

    Schweitzer:  Was vielen heute weit näher liegt, ist die Wertebildung. Religion enthält, ob man will oder nicht, immer eine Wertedimension. Das heißt, sie vermittelt sozial positive und sozial tragfähige Werte. Sie gibt Kindern einen Anlass zur Verantwortlichkeit, sie gibt Kindern auch Geborgenheit. Das sind Werte, die mit der religiösen Erziehung verbunden sind.

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    Kristi Greier: "Das eine Angebot gibt es nicht" - Schnittstellen zwischen Kindergottesdienst und Kinder- und Jugendarbeit

    Wer nach Schnittstellen zwischen evangelischer Kinder- und Jugendarbeit und Kindergottesdienst sucht, steht schnell vor der Frage: „Wie sieht eigentlich heutzutage Kindergottesdienst aus?“
    Die Antworten der Aktiven könnten kaum unterschiedlicher ausfallen: „Bei uns ist es ein ganzer Samstagvormittag, an dem der Gottesdienst gefeiert wird, mit einer gemeinsamen Mahlzeit und einer Tobephase.“ „In unserer Gemeinde beginnen sonntags alle gemeinsam in der Kirche, nach der Eingangsliturgie feiern wir dann mit den Kindern im Gemeindehaus weiter. Fazit: „Den“ Kindergottesdienst gibt es nicht.
    Im Mai 2018 erschien die erste deutschlandweite Erhebung zu gottesdienstlichen Angeboten mit Kindern. (1) Dieser Bildungsbericht zu gottesdienstlichen Angeboten mit Kindern beruht auf den Ergebnissen einer repräsentativen Online-Umfrage unter verantwortlich Mitarbeitenden aus rund 1.000 Gemeinden im Jahr 2015. Er ist Teil der Evangelischen Bildungsberichterstattung, die vom Comenius-Institut in Zusammenarbeit mit dem Kirchenamt der EKD und in diesem Fall mit dem Gesamtverband Kindergottesdienst in der EKD e.V. durchgeführt wird.
    Die Ergebnisse bestätigen: Das eine Angebot gibt es nicht. Die verschiedenen Titel, die Gemeinden ihren gottesdienstlichen Angeboten mit Kindern geben, signalisieren deutliche Vielfalt. Um zu erkennen, welche Schnittstellen es zwischen diesem und anderen Feldern kirchlicher Kinder- und Jugendarbeit geben könnte, ist der erste Schritt daher die gegenseitige Wahrnehmung. Wie sehen die Rahmenbedingungen aus, welche Kinder nehmen an den Angeboten teil, welche Mitarbeitenden engagieren sich, was geschieht in den Angeboten?
    Diese Fragen lassen sich konkret am besten vor Ort bearbeiten, ein Blick in die Ergebnisse des Bildungsberichts liefert dafür zunächst einige grundlegende Anhaltspunkte. Schon am methodischen Vorgehen bei der Datenerhebung wird deutlich, dass die Grenzen zwischen evangelischen Kinder- und Jugendarbeit und gottesdienstlicher Gemeindearbeit fließend sein können. Auf die Bitte an die Gemeinden, das Format zu nennen, in denen sie ihr gottesdienstliches Angebot mit Kindern verorten, wurden häufig auch Christenlehre und Jungschar genannt. Auch wenn diese Zuordnung vermutlich durch die Nennung dieser Angebote als mögliche Antwortkategorien erleichtert wurde, zeigt die Einordnung: In nicht wenigen Gemeinden findet das gottesdienstliche Angebot im Rahmen von Christenlehre oder Jungschar statt, also in Angeboten, die eher der Kinder- und Jugendarbeit zuzurechnen sind. Wie dies gestaltet wird, wurde nicht näher erhoben, eine genauere Analyse vor Ort kann sich als geeigneter Ausgangspunkt für Vernetzungsarbeit anbieten.


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    Autorinnen und Autoren

    Yasin Adigüzel, Stuttgart
    Landesreferent für interkulturelle Öffnung

    Dr. Gerhard Büttner, Dortmund
    Professor em. für Evangelische Theologie

    Mike Corsa,
    Hannover
    Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej)

    Ekkehard Dreizler,
    Karlsruhe
    Landesjugendreferent

    Ulrich Enderle, Esslingen
    Pfarrer

    Dr. Katharina Gerarts, Darmstadt
    Professorin für Kindheitsforschung

    Kristi Greier, Münster
    Theologische Referentin

    Uwe Hahn, Moritzburg
    Studienleiter für gemeindepädagogik

    Dr. Andrea Klimt, Elstal
    Professor für praktische Theologie

    Esther Koch, Kassel
    Bildungsreferentin beim VCP

    Antje Metzger, Stuttgart
    Referentin für die Arbeit mit Kindern

    Jason Querner, Wustermark
    Referent Gemeindejugendwerk

    Roger Schmidt, Josefstal
    Leiter des Studienzentrums Josefstal

    Christian Weber, Schwerte
    Referent für die Arbeit mit Kindern

    Bernd Wildermuth, Stuttgart
    Landesjugendpfarrer in Württemberg

    Christine Wolf, Karlsruhe
    Pfarrerin, Studienleiterin am Religionspädagogischen Institut


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