das baugerüst 4/05 - Perspektiven für das Leben

Wolfgang Noack: Wegbegleitung: Einführung in das Heft

  • LEBENSPERSPEKTIVEN
    Sabine Maschke: "Wie ich mir meine Zukunft vorstelle". Lebensentwürfe von Kindern und Jugendlichen
    Birgit Zweigle: Mach? deine Träume wahr! Von den medial vermittelten Träumen kultischer Jugendzeitschriften
    Ulrich Riegel/Hans-Georg Ziebertz: "Che sera?" Lebensperspektiven Jugendlicher
    Andreas Lange/ Barbara Brandl: Riskant und chancenreich. Entgrenzung des Sozialen und die Notwendigkeit einer "Diskursbildungspolitik"
    Michael Fähndrich: "Dir steht das Leben offen" - oder "Du wirst nicht gebraucht"
    Matthias Spenn: Was soll aus meinem Kind nur werden...? Zukunftsperspektiven Jugendlicher aus der Sicht ihrer Eltern
    Gerborg Drescher: Wenn Jugendliche scheitern
  • PERSPEKTIVEN FINDEN
    Hans Gängler: Manipulierte Perspektiven? Zur Orientierung Jugendlicher in einer unübersichtlichen Welt
    Dorothee Sölle: Die Verleugnung der Grenzen
    Rainer Brandt: Perspektiven durch den Bibliolog gewinnen
    Arne Draeger: Sehnsucht nach gelingendem Leben. Das schulkooperative Modell der Tage ethischer Orientierung (TEO) in Mecklenburg-Vorpommern
    Martin Nörber: Peer-Education. Ein vernachlässigtes Bildungs- und Erziehungsangebot
    Dieter Niermann: Wie komme ich dahin, wohin ich gerne möchte. Leben - ein komplexes Lernarrangement
    Uwe Holschuh: www.kummernetz.de. Mailberatung im Jugendbereich von Kummernetz
    Gerborg Drescher: Einfach zuhören. Ermutigung zur Lebensbegleitung. Hauptberufliche in Jugendarbeit und Schule als Seelsorger/innen und Lebensbegleiter/innen

nach oben

Wolfgang Noack: Wegbegleitung

"Die Ein GPS fürs Leben müsste es geben. Standort ausgemacht und wunschgemäße Zielkoordinaten eingegeben: eine gute Ausbildung, einen krisensicheren und gut bezahlten Job, der auch noch Spaß macht, eine gute Beziehung, zu zweit, zu dritt oder wie viel auch immer, ein gemütliches Zuhause und einen bescheidenen Wohlstand, gute Freunde, wenig Krankheiten und natürlich Frieden, wenn schon nicht weltweit, so doch zumindest hier bei uns.
Aufgetankt und losgefahren. Das Navigationssystem fürs Leben macht Routenvorschläge, umschifft Staus sowie gefährliche Strecken, weiß wo Tank- und Rastanlagen zu finden sind und liefert auf Wunsch auch noch Abstecher für landschaftlich schöne Gegenden.

Alles schön und gut nur, die Satteliten für dieses Lebens-GPS spinnen. Eine gute Ausbildung garantiert keinen sicheren Beruf und erst recht keinen beruhigten Lebensabend. Trotz Kreativität, Kompetenz und Fleiß reicht es gerade mal zum Taxifahren oder für einen 400 Euro-Job bei Aldi und wenn doch ein guter Arbeitsplatz in Sicht ist, geht die Beziehung vor die Hunde, weil Firma und Familie unüberbrückbar auseinander liegen.
Auf anderen Gebieten schweigt die Lebensnavigation oder macht so viele Vorschläge, dass keiner mehr durchblickt. Von der Krankenversicherung bis zur Telefongesellschaft, von der Altersabsicherung bis zur Freizeitgestaltung, alles muss selbst entschieden und organisiert werden. Bei jeder getroffenen Entscheidung bleibt die Frage, ob es nicht doch eine bessere gegeben hätte. Wie zusammen leben, welche Werte sollen mein Leben bestimmen, welche Religion und Glaubensform, welche politische Überzeugung, welchen Sinn? Im Supermarkt der Überzeugungen sind die Regale voll und strotzen vor Schnäppchen und einmaligen Angeboten. Soviel Freiheit war noch nie.

Vielleicht sind ja die überaus erfolgreichen Telenovelas von ARD, ZDF und Sat1 die neuen Landkarten zur Orientierung. Nach Bianca sucht jetzt Julia im ZDF ihren Weg zum Glück. Ein Jahr lang können wir täglich dabei sein und eintauchen in die Gefühle, Sehnsüchte und Träume, da lässt sich die eigene Unübersichtlichkeit schnell mal vergessen. Ja, so wie bei Julia müsste es laufen. Nur, das Leben ist eben nicht immer ein Märchen mit Happyend.

Nach der im August veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann-Stiftung hat mehr als jeder dritte Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren erhebliche Zweifel, ob er einen Ausbildungs- oder festen Arbeitsplatz bekommt. Derzeit fehlen je nach Rechenart noch über 100.000 Ausbildungsplätze. "Unsere Studie zeigt," so der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann-Stiftung, Professor Heribert Meffert, "dass die Jugendlichen in Deutschland - insbesondere die Hauptschüler - durch die Misere am Arbeitsmarkt und den chronischen Lehrstellenmangel erhebliche Zukunftsängste haben".
"Generation Praktikum" werden die jungen Menschen genannt, die sich auf den globalisierten Arbeitsmärkten von Schnupperjob über Warteschleife zur nächsten prekären Anstellung hangeln.

Da klingt die 35 Millionen Euro teure Kampagne "Du bist Deutschland", dann doch etwas zynisch (www.du-bist-deutschland.de). "Wie wäre es" fragt das Manifest der per Anzeigen und Fernsehspots verbreiteten Aufmunterungsaktion, "wenn du dich mal wieder selbst anfeuerst? Gib nicht nur auf der Autobahn Gas. Geh runter von der Bremse. Es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Deutschlandbahn." Die Stars und Sternchen von Sport, Medien und Unterhaltung halten allen Miesepetern warme Worte entgegen. Und wer nach zig Bewerbungen beim Arbeitsmarktspiel immer noch leer ausgeht oder bei Günter Jauch die Millionenfrage vergeigt, den versorgt der beliebte Quizmaster mit höchst eigenwilligen Ratschlägen. "Jammern" so Jauch, werde "mit der Zeit langweilig". Und alles immer auf die Verhältnisse, auf die Gesellschaft oder den Staat zu schieben, "auf irgendwelche finsteren anonymen Mächte", das, so Jauch, sei "nicht der Weg, um den Karren wieder wirklich flott zu kriegen". Jeder habe ungeheuere Möglichkeiten, muss nur "im Kopf einfach einen Schalter umlegen" und sich sagen, "so jetzt probiere ich es für mich selbst und hänge mich noch einmal richtig rein". Na, wenn das keine Perspektive ist.

Nichts gegen Eigeninitiative, und seit Hartz IV haben auch alle begriffen, dass zum Fördern nun auch das Fordern gehört. Nur, wo nichts vorhanden ist - in dem Falle die Arbeits- oder Ausbildungsplätze - , hilft mehr Fordern auch nicht weiter. "Einem erheblichen Teil Jugendlicher gelingt trotz aller Mobilisierung individueller und familialer Ressourcen die Integration in reguläre Erwerbsarbeit überhaupt nicht mehr, schreiben Andreas Lange und Barbara Brandl in ihrem Beitrag "Riskante und chancenreiche Jugend". Die Illusion der Chancengleichheit ist zerplatzt.

Vielleicht müssen erst ein paar andere Schalter in diesem Land umgelegt werden, ehe kluge Kampagnenratschläge greifen können. "Der digitale Kapitalismus", heißt es in dem bereits erwähnten Beitrag von Lange und Brandl, konfrontiere die Akteure systematisch mit Entgrenzung und Freisetzung und zwinge "zu veränderten Mustern der Lebensbewältigung".

Mit welchen Lebensträumen und Lebensentwürfen Kinder und Jugendliche aufwachsen, welche Vorstellungen ihnen begegnen, skizzieren die Beiträge in diesem Heft. Dabei beschreiben die Autoren Ansätze, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kirche, Jugendarbeit und Schule mit den erfüllten und unerfüllten Vorstellungen Jugendlicher vom gelingenden Leben umgehen und wie enttäuschte Hoffnungen und Scheitern begleitet werden können. Ein vollautomatisches Navigationssystem kann dabei nicht geboten werden, eher einige topographische Landkarten und die Fähigkeit, diese zu lesen. Vielleicht lassen sich auf dieser notwendigen Wegbegleitung auch einige Schalter finden, die umgelegt werden müssen, da sie Strom- und Lebenskreise unterbrechen. Nur sind diese Stellschrauben nicht immer in den Köpfen der Jugendlichen zu finden.

nach oben

Hans Gängler: Manipulierte Perspektiven?

Zur Orientierung Jugendlicher in einer unübersichtlichen Welt

Zwischen Eingliederung und Selbstverwirklichung
Junge Menschen wachsen heute hinein in eine Welt, die ihnen eine Vielfalt an kulturellen Orientierungsmöglichkeiten bietet. Dies betrifft die "Familie", deren Erscheinungsformen zunehmend vielgestaltiger werden, es betrifft die "Schule", die zwischen Haupt- und Realschule, Gymnasium und Berufsschule inzwischen ein in sich höchst heterogenes Spektrum von Alltagswelten abbildet und es betrifft die vielfältigen Ausgestaltungen jugendkultureller Szenen - von Punks bis Gothics, von rechten Szenen bis Ravern, von Aussteigern bis Kirchentagsengagierten, von Pfadfindern bis multikulturellen Cliquen in der offenen Jugendarbeit.

Heranwachsende spüren in der Vielfalt dieser Orientierungsangebote besonders scharf einen Zwiespalt, den die meisten Erwachsenen mehr oder weniger erfolgreich überwunden haben - den Zwiespalt zwischen Subjekt und Individuum. Subjekt zu sein bedeutet in dieser Perspektive, so zu sein wie jeder andere, sich einzugliedern in eine Welt der Erwachsenen, in der man seinen Platz findet, in der man gleichberechtigt "ankommt". Individuum zu sein heißt, so zu sein wie kein anderer, einen eigenen, unverwechselbaren Platz zu finden, unter all den anderen, mit denen man sich gemeinsam auf den Weg zu einem gelingenden Lebensentwurf begibt. So zu sein wie jeder andere und so zu sein wie kein anderer - in dieser Paradoxie eines modernen Lebensentwurfs kann man sich gefangen oder gefordert fühlen.

Jugendarbeit - so wie sie sich in den vergangenen zweihundert Jahren entwickelt hat - hat in jeweils unterschiedlicher Weise auf diese Spannung jugendlicher Selbst- und Lebensentwürfe reagiert: Das Spektrum der entsprechenden Angebote rangiert zwischen den Polen einer möglichst reibungslosen Eingliederung der Heranwachsenden in die Erwachsenenwelt einerseits, ihrer entgrenzten Selbstverwirklichung andererseits.

In dieser Spannung finden sich mehr als genug Anknüpfungspunkte für "Führungen" und "Verführungen" von Jugendlichen und Heranwachsenden. Freilich lassen sich hierbei Angebote der Jugendarbeit, die Heranwachsende für eigene Zwecke instrumentalisieren wollen, unterscheiden von denjenigen, die es mit Jugendlichen "gut meinen" und wissen, was ihnen zu ihrem Glück dient. Allein: Der Mechanismus bleibt derselbe. Was Eltern durchaus noch zugestanden werden kann - vielleicht blendet sie ihre Liebe - ist in der ehrenamtlichen wie professionellen Jugendarbeit fehl am Platze: das prinzipielle "Besserwissen", das mit den Mitteln fein geschliffener Sozialpädagogik die Jugendlichen auf den rechten Weg führt.

Aber ist diese Formulierung nicht naiv? Wie soll denn Jugendarbeit bestehen im Konzert der vielfältigen Verführer des Alltags? Der Medien und Konsumangebote? Der politischen Rattenfänger mit den einfachen Lösungen? Der angenehmen Varianten des Aufgebens und Treibenlassens durch Betäubungsangebote jeglicher Couleur? Hat Jugendarbeit nicht einen eigenständigen Bildungs- und Erziehungsauftrag, dem sie verpflichtet ist und eine Verantwortung, die sie wahrnehmen muss?

Ohne Zweifel! Grundsätzlich auf der Basis gesetzlicher Grundlagen - etwa des Kinder- und Jugendhilfegesetzes - und der jeweiligen Selbstverpflichtungen der freien Träger der Jugendarbeit. Diesen Überlegungen folgend stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendarbeit vor der Frage, wie sie ihre Angebote gestalten sollen zwischen der Orientierung an den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen einerseits, den Erwartungen der Erwachsenenwelt an die Jugendlichen andererseits.

Das ist nun wirklich eine alte, wohlbekannte und viel traktierte Frage in der Jugendarbeit. Und die hat auch viele Antworten gefunden: Ob es sich bei der Jugendarbeit um die Schließung der Kontrolllücke "zwischen Schule und Kasernentor" handelte, wie es vor gut hundert Jahren diskutiert wurde oder um ein "personales Angebot" einer "geistigen Mitte", wie vor fünfzig Jahren in Westdeutschland formuliert wurde, ob es um die vollständige Kontrolle der "Hitlerjugend" im Nationalsozialismus oder den vollständigen pädagogischen Zugriff in der "Freien Deutschen Jugend" ging, ob es um die Nachwuchsrekrutierung von Erwachsenenverbänden durch Jugendorganisationen oder den Zugang zu organisationsresistenten Jugendlichen durch Streetwork ging - stets oszilliert Jugendarbeit zwischen den äußerst verschiedenartigen Interessen von Erwachsenen und den nicht weniger verschiedenartigen von Jugendlichen.

Das Verhältnis der Generationen
Vielleicht lohnt sich daher ein Blick auf die Anfänge der Jugendarbeit, oder genauer: auf die Anfänge ihrer Reflexion. Erste Überlegungen zur Aufgabe von "Jugendarbeit" finden sich bei Friedrich Schleiermacher, der sowohl als theologischer wie pädagogischer Klassiker gilt. In seinen pädagogischen Vorlesungen von 1826 wies er darauf hin, "dass ein gemeinsames Leben [der Jugend; H.G.] als Fortsetzung des vorangegangenen Lebens in der Schule in Beziehung auf die freie Tätigkeit und das Spiel" nötig sei. Begründet wurde diese Erziehungsaufgabe mit Blick auf die Gesellschaft: Das gemeinsame Leben der Jugend ziele auf Weckung und Stärkung des Gemeinsinns als Grundlage der Gemeinschaft der Bürger im Staat.

Die bei Schleiermacher angedeuteten Inhalte der Jugendarbeit bestanden in sportlicher Betätigung, Spiel sowie "freier Tätigkeit", worunter Schleiermacher im Wesentlichen geselliges Beisammensein verstand. Konkret sollten diese Inhalte von der Jugend selbst bestimmt werden, "damit die Jugend auf das mannigfaltige Leben vorbereitet werde und ihre Freiheit ausüben lerne". Allerdings blieb den Erwachsenen und insbesondere dem Staat hier eine wichtige Aufgabe: Der Staat sollte die notwendigen Räume zur Verfügung stellen, die die Jugendlichen zunehmend selbst gestalten sollten unter möglichster Zurückhaltung der Erzieher: "Sodann darf ... das Leben der Jugend nicht mehr ganz und gar im Kreise der pädagogischen Einwirkung beschlossen sein; die Erziehung tritt partiell zurück. Die Entwicklung der Selbständigkeit ist anerkannt; es muss sich daher ... die Selbständigkeit im Leben geltend machen. Wenn ... ein größeres Zusammenleben die notwendige Form zur Entwicklung der Gesinnung ist, so ist natürlich, dass dieses gemeinsame Leben nicht aufhören darf, sondern im Gegenteil sich steigert, um den Übergang in das größere gemeinschaftliche Leben [d.i. die Gesellschaft; H.G.] zu bilden".

So vertraut uns aus der Jugendarbeit auch viele dieser Gedanken sein mögen - die Sozialisationsfunktion der Jugendarbeit, die politische, kulturelle und soziale Bildung, die Selbstorganisation und die Eigentätigkeit der Jugend, die Geselligkeit, die zurückhaltend-moderierende Erziehung, die Jugendarbeit als Erziehung zum Bürgerengagement etc. - so darf dies doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass es zur Zeit dieser Vorlesung Schleiermachers eine Jugendarbeit in unserem Sinne - also etwa Jugendverbände, offene Jugendhäuser etc. - nicht gab. Worauf also bezog sich Schleiermacher bei seinen Überlegungen zur Jugendarbeit?

Schleiermacher war ein genauer Beobachter der gesellschaftlichen und sozialen Entwicklung seiner Zeit. Und diese war geprägt durch einen gravierenden Strukturwandel im Ausbildungs-, Berufs- und Beschäftigungssystem. Die Jugend konnte also nicht einfach auf der Basis von Traditionen oder des "Besserwissens" der Erwachsenen erzogen werden, denn die Erfahrungen der Erwachsenen konnten nicht mehr umstandslos als Orientierungsmuster für Jugendliche dienen. Es ging also vielmehr darum, das Verhältnis der Generationen, das er als Kern des erzieherischen Verhältnisses betrachtete, neu zu bestimmen. "Was will denn eigentlich die ältere Generation mit der jüngeren?" Das ist die Frage, auf die jedwede pädagogische Veranstaltung eine nachvollziehbare und begründete Antwort haben muss. In der Auseinandersetzung mit dieser Frage wird ihm dann klar: Es kann nicht bei einer einseitigen "Führung" oder "Verführung" durch die Erwachsenen bleiben. Seine Lösung ist dann eine wenngleich formelhafte, so doch sehr an moderne Jugendarbeitskonzepte erinnernde: "Die Erziehung soll so eingerichtet werden, dass beides in möglichster Zusammenstimmung sei, dass die Jugend tüchtig werde einzutreten in das, was sie vorfindet, aber auch tüchtig, in die sich darbietenden Verbesserungen mit Kraft einzugehen".

Diese Formulierung Schleiermachers kommt mir vor wie ein Prüfstein, um Angebote der Führung und Verführung für Jugendliche von pädagogisch legitimierbaren zu unterscheiden: Nur dort, wo ein offener Horizont in der Jugendarbeit denkbar ist, in dem es Heranwachsenden möglich ist "in die sich darbietenden Verbesserungen mit Kraft einzugehen", ist Jugendarbeit in ihrem Recht.

Literatur:

Deinet, U./Sturzenhecker, B. (Hrsg.)2005: Handbuch Offene Kinder- und Jugendarbeit, 3. völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, Wiesbaden.
Schleiermacher, F. 1826: Pädagogische Vorlesungen, hrsg. v. Erich Weniger

nach oben

Autorinnen und Autoren des Heftes

  • Barbara Brandl, München
    Studentische Hilfskraft am Deutschen Jugendinstitut e.V. München , Abt. Familie und Familienpolitik
  • Rainer Brandt, Josefstal
    Pfarrer und Leiter des Studienzentrums Josefstal
  • Arne Draeger, Rostock
    Studienleiter für Jugendbildung und Sozialpädagogik, Evang. Akademie Mecklenburg-Vorpommern
  • Gerborg Drescher, Heilsbronn
    Pfarrerin, Systemische Beraterin, Supervisorin, Projektstelle Schulseelsorge am Rel.päd. Zentrum Heilsbronn
  • Michael Fähndrich, Stuttgart
    Dipl.päd. Lehrer, System Therapeut, Geschäftsführer der BAG Evang. Jugendsozialarbeit Stuttgart
  • Dr. Hans Gängler, Dresden
    Professor an der TU Dresden, Fak. Erziehungswissenschaften
  • Uwe Holschuh, Ebenhausen
    Diplomtheologe und Diakon, Diözesanbeauftragter für Internetseelsorge im Bistum Würzburg
  • PD Dr. Andreas Lange, München
    Referent am Deutschen Jugendinstitut e.V. München, Abteilung Familie und Familienpolitik
  • Dr. Sabine Maschke, Siegen
    Erziehungs- und Sozialwissenschaftlerin am Siegener Zentrum für Kindheits-, Jugend- und Biografieforschung Universität Siegen
  • Dieter Niermann, Bremen
    Diakon, Diplom-Sozialpädagoge
  • Dr. Martin Nörber, Wiesbaden
    Referent für politische Bildung beim Hessischem Jugendring
  • Dr. Ulrich Riegel, Würzburg
    Dipl. Theologe, Kath.-theol. Fakultät der Universität Würzburg
  • Matthias Spenn, Münster
    Pfarrer, wissenschaftl. Mitarbeiter am Comenius Institut
  • Dr. Dr. Hans-Georg Ziebertz, Würzburg
    Professor an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Würzburg
  • Dr. Birgit Zweigle, Sindelfingen
    Professorin an der Evang. Fachhochschule Berlin

nach oben