das baugerüst 1/04 - Wer lacht denn da? Humor in der Spaßgesellschaft

Inhalt

Wolfgang Noack: Nichts zu lachen? Einführung in das Heft

  • WER LACHT DENN DA
    Marion Sonnenmoser: Echt witzig, oder?
    Lachen - Lachhaft
    Marion Bönsch-Kauke: Der freudige Aufbruch oder "Sag`s mit Humor!" Plädoyer für ein freundliches Miteinander
    Gert Raeithel: Deutsche Humorlandschaften
    Renate Dürr: Verstehen Sie Spaß? Komisch - Komik - Comedy
    Boris Michael Gruhl: Lachen befreit - Lachende sind nicht beherrschbar
    Ich bin eher ein ernster Mensch. Ein Gespräch mit dem Lachtrainer Francesco Muzio
  • BIBLISCHES GELÄCHTER
    Christoph Bizer: Das Osterlachen
    Okko Herlyn: Hauptsache locker? Kirche und Humor - eine Beziehung voller Missverständnisse
    Joseph Harg: ... und Gott lachte - Biblische Spurensuche nach dem Humor Gottes
    Gisela Matthiae: Clownin Gott
    Martin Autschbach: "Ich habe eine Frau genommen und kann deshalb nicht kommen..." - Witz, Satire, Ironie und Situationskomik als Motiv biblischer Texte

  • BEFREIENDES LACHEN
    Susanne Gröne/Susanne Thorwart: Spaß und Narretei. Lachen will trainiert sein
    Sigrid Karnath: Clownpädagogik? Das kann ja heiter werden!
    Jürgen Blum: Lachen als Methode - Kabarett mit Jugendlichen
    Oliver Dimbath: Sklave, Büttel oder Partisan der Spaßgesellschaft? - Jugendarbeit im Spannungsfeld positiver und konsumtiver Angebotsstrukturen
    Richard Oehmann: Freude schenken, Direktiven untergraben - Was Ehrenamtliche aus den Vorgaben von Hauptamtlichen machen, und warum man dazu dringend Humor braucht
    Buchrezensionen

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Wolfgang Noack: Nichts zu lachen?

Einführung in das Heft
Er ist weg. Fünf mal die Woche gab es zwischen Tagesthemen und Mitternacht die Hoffnung, dass Humor und Ironie auch hierzulande möglich sind. Nun soll sich Harald Schmidt zwar nur in die Winterpause verabschieden, aber wir wissen es doch längst: nach dem Sozialabbau im Land folgt der Humorabbau im deutschen Fernsehen. Was bleibt sind die Raabs, Lücks und Bachs, die Happy Fridays mit Badesalz, Couch-cowboys oder den Golden Girls - aber wer kann darüber schon lachen?
Vielleicht liegt die Alternative darin, einem Lachclub beizutreten. Es gibt Menschen, die sich regelmäßig an öffentlichen Plätzen treffen, um miteinander für 15 bis 20 Minuten schallend zu lachen. Es werden dabei keine Witze erzählt oder sonstige Jokes gerissen, man lacht einfach ohne Grund. Dadurch ziehen die Protagonisten zwar die skeptischen Blicke der irritierten Passanten auf sich, aber die Stimmungskanonen sind überzeugt davon, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Setzt Lachen doch Glückshormone frei, stärkt das körpereigene Immunsystem, verbessert die Leistungsfähigkeit des
Atmungsapparates und verringert die Schmerzempfindlichkeit. Gerade für die Senkung der Gesundheitskosten sind solche Möglichkeiten nicht zu unterschätzen.
Kluge Menschen, die sich ernsthaft mit dem Lachen befassen - kein Witz, es gibt die Gelotologie, die Wissenschaft vom Lachen - haben herausgefunden, dass wir nur zu 20 Prozent lachen, weil wir etwas lustig finden. Viel häufiger amüsieren sich Menschen über triviale Bemerkungen, lachen aus Unsicherheit, weil sie höflich sein wollen oder auch, um jemanden zu zeigen, wer hier das Sagen hat. Lachen kommt oft gar nicht lustig rüber. Andererseits fehlt die Fähigkeit, festgefahrene Situationen mit einem Lacher zu erlösen (Peter L. Berger), Größe zu zeigen, und über sich selber zu lachen oder das Komische kreativ zu nutzen.

Wenn das baugerüst sich nach 1955 und 1973 zum dritten Mal mit Humor und Lachen befasst, soll weder die Harald-Schmidt-Vakanz überbrückt noch ein Beitrag zur Kostendämpfung im Gesundheitswesen geleistet werden. Stellte die Ausgabe von 1955 noch streng die Frage ? Darf ein Christ lachen?? (siehe rechte Seite), teilte das Heft der 70er Jahre die Lachenden (in der Kirche) in drei Gruppen ein: erstens, so hieß es damals, gäbe es Menschen in der Kirche, die dürfen nicht lachen, weil sie Autoritäten seien; die zweite Gruppe, so ist zu lesen, könne nicht lachen, weil sie von Kindesbeinen an gelernt hätte, alles tierisch erst zu nehmen. Die meisten Menschen aber zählte die damalige Ausgabe zu der dritten Gruppe, zu denjenigen, die nichts zu lachen haben, die fleißig arbeiten und für Scherze keine Zeit erübrigen können. Diese Menschen, so beschreibt der Autor, trage "unsere verfasste Kirche".
Nicht nur in der Kirche gehört diese Gruppe bis heute zur Mehrheitsfraktion. Vielleicht liegt ja hier auch der wahre Grund für die Einführung des Privatfernsehens. Die Stimmungskanonen von RTL, Sat1 und Pro7 bombardieren uns Wochenende für Wochenende gnadenlos mit ihrem Humor, bei dem einem das Lachen vergehen kann.
Aber vielleicht macht Harald Schmidt ja doch nur Winterpause.

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Okko Herlyn: Hauptsache locker?

Kirche und Humor - eine Beziehung voller Missverständnisse

Wer zu uns kommt ...
Im Leitbild eines westfälischen Kirchenkreises ist zu lesen: "Wer zu uns kommt, spürt die Freude und den Humor, die wir in unsere Arbeit einbringen." Lassen wir einmal dahingestellt, welcher Realitätsanteil einem solchen Leitsatz zukommt, so steht hinter ihm offensichtlich eine bestimmte öffentliche Wahrnehmung von Kirche, gegen die diese Losung anzurudern versucht. Kirche - so ihr allgemeines Image - ist doch eher etwas Ernstes, Steifes, der Tradition Verhaftetes. Hier geht es doch eher etwas gesetzter und beklommener zu. Hier ist man doch eher an den dunklen Seiten des Lebens orientiert: an dem Trost für die Betrübten und Trauernden, an der Hilfe für die Mühseligen und Beladenen. Gelegentlich wird ihr, der Kirche, vor allem von politischer Seite, auch noch die Rolle der Mahnerin, der Hüterin eines bestimmten "Menschenbildes" und Vertreterin bestimmter, vor allem traditioneller "Werte" zugebilligt. Das alles klingt nicht gerade nach Humor und Heiterkeit.

Auch die einzelnen Christenmenschen gelten nicht eben als notorische Spaßmacher. Der klassische Gottesdienstbesucher kommt im öffentlichen Bewusstsein doch noch immer eher bürgerlich-gediegen, mit Lodenmantel, Schlips und Kragen daher. "Da treten sie zum Kirchgang an, Familienleittiere voran, Hütchen, Schühchen, Täschchen passend, ihre Männer unterfassend, die sie heimlich vorwärts schieben, weil die gern zu Hause blieben. Und dann kommen sie zurück mit dem gleichen bösen Blick ..." lästerte bereits vor Jahrzehnten der Liedermacher Franz-Josef Degenhardt. Friedrich Nietzsches berühmtes Diktum: "Erlöster müssten mir die Christen aussehen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte" scheint in der allgemeinen Wahrnehmung nicht viel an Aktualität eingebüßt zu haben. Junge Pfarrer, denen gelegentlich gesagt wird: "Sie sehen gar nicht wie ein Geistlicher aus", bestätigen mit ihrem "anderen Eindruck", den sie hinterlassen, nur das allgemeine Vorurteil: Kirche hat es doch eher mit dem Ernst.

Manchen und manche in der Kirche scheint dieses Bild von Kirche irgendwie zu stören. Es fällt jedenfalls auf, dass in den letzten Jahren allenthalben versucht wird, jenes Ernst-Image zu korrigieren. Seit langem gibt es bereits zuhauf Schmunzelbändchen mit lustigen Titeln wie "Aber bitte, Herr Pfarrer", "Fröhlich soll die Pfarrfrau springen" oder "Auf den Talar getreten" zu kaufen. Kaum findet sich noch ein evangelischer Gemeindebrief, der seine Artikel nicht mit einer kleinen Karikatur von Tiki Küstenmacher auflockert. Für Gottesdienste, in denen es "anders", "nicht so wie sonst", "lockerer als üblich" zugeht, wird mit vergleichsweise großem Aufwand geworben. Auch boomt seit längerem das Kirchenkabarett - nicht nur auf Kirchentagen.

"Gott ist locker ..."
"Hauptsache locker" - das scheint zum neuen Credo einer Kirche zu werden, die aus irgendeinem Grund ihr eigenes öffentliches Erscheinungsbild stört. In einer norddeutschen Kirchenzeitung lesen wir die Gedanken eines jungen Pastors: "Gott ist locker - diese Zusage tut mir gut. Gott hat Humor, Gott kann fünfe grade sein lassen, Gott hat Geduld und Nachsicht - auch mit mir. Warum sollte ich nicht gelöster mit mir und anderen umgehen"? Und weiter: "Ich denke, wir können noch viel weiter gehen auf dem Weg zu einer wirklich lockeren, gelösten, erlösten Frömmigkeit." Lockerheit mit geradezu soteriologischer Funktion (Soteriologie - Lehre vom Erlösungswerk Christi) . In dem Zusammenhang ist zu beobachten, dass in der jüngeren Theologen- und Theologinnengeneration das Interesse an theologischen Inhalten und sachlichen Auseinandersetzungen merklich abnimmt zugunsten eines gesteigerten Interesses an einer möglichst attraktiven, "flockigen", eben mehr lockeren Darstellung des Evangeliums. Methoden sind gefragt, Ideen, wie man etwas machen kann, wie etwas besser "rüberkommt". Leicht verständliche Bilder und Symbole sollen einer "bloß verbalen", trockenen Verkündigung aufhelfen: ein Regenschirm, ein dürres Blatt, ("manchmal fühle ich mich wie ..."), ein Fußball, ein Reißverschluss. Show-Elemente halten Einzug: Begrüßung à la Prime Time, Talk am Altar, Interviews mit dem Publikum, Beamer und Power-Point. "Hauptsache locker".

Kirche und Humor. Könnte es sein, dass wir hier bestimmten Missverständnissen aufsitzen?

Ein wenig Ablenkung
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. So hat man es uns irgendwann einmal beigebracht. Trotzdem? Trotz wem? Es hat allen Anschein, als habe der Humor, der uns vor allem auf dem medialen Markt überschüttet, eine Menge von diesem Trotz, von dieser ihm eigenen Widerborstigkeit, von seinem von Hause aus "herrschaftskritischen" Wesen eingebüßt. Stefan Raab, Gaby Köster oder Mike Krüger machen keinem Politiker Bange. Sie bedienen nur die Quote.
Das hat natürlich Gründe. Und diese wären jedenfalls zu kurz ausgemacht, wollte man sie ausschließlich in der profitorientierten Haltung einzelner Spaßmacher sehen, die hier offensichtlich erst einmal nur ihre Marktchance ausnutzen. Die Gründe für einen eher entpolitisierten Humor liegen vor allem in einer rapiden gesellschaftlichen Wandlung, die mehr und mehr auf reine Produktivität und Funktionalität hin angelegt ist. So will man denn wenigstens abends seinen Spaß haben, wenn es denn sonst schon tagsüber nichts zu lachen gibt.

Ein wenig Ablenkung - gerade in Zeiten, die uns anderweitig Sorgen bereiten - das ist das oft beschworene Ziel vieler Unterhaltungssendungen, Schlagersänger, Volksmusikerinnen und eben auch mancher professionellen Gute-Laune-Verbreiter. Thomas Gottschalk sah keinen Anlass, zwei Tage nach Entfesselung des Irak-Krieges seine "Wetten-dass"-Sendung entscheidend umzustellen, gar abzublasen. Wenn Kinder sich fürchten, so seine Begründung, lasse man doch auch das Licht an. Also fand er es richtig, "dass wir heute das Licht anlassen." Donnernder Applaus. Sind wir Kinder? Und ist "Wetten dass" das Licht, das die Angst vor dem Krieg zu vertreiben vermag? Oder hat sich hier ein ansonsten durchaus nicht ignoranter Vertreter der Unterhaltungsbranche zum Büttel ganz anderer Interessen machen lassen? The show must go on. Man muss nicht gleich die lustigen Verdrängungsfilmchen à la Heinz Rühmann und Ilse Werner während der letzten Phase des Zeiten Weltkriegs bemühen, um hier an eine Gefahr, die dem Humor doch immerhin auch innewohnt, zu erinnern.
Gleichwohl hat der Humor aber auch eine andere, eben nicht angepasste und je nach Bedarf zu instrumentalisierende Seite. Karl Barth hat dafür seinerzeit einen spezifisch theologischen Grund ausgemacht. Dieser liege in der dem Humor nun vor allem eigenen Seite, einmal von sich selbst absehen zu können und so - direkt oder indirekt - auf einen Anderen zu verweisen. Humor als heilsame Selbstdistanz, als "Gegenteil von aller Selbstbestaunung und Selbstbelobigung" (KD III / 4, 765). Und - umgekehrt - Humorlosigkeit, von Barth einmal spitz formuliert und seither mündlich überliefert, durchaus als "eine Form der Gottesleugnung".

Schweres Geschütz für eine Sache, die doch eher der leichten und seichten Seite des Lebens zuzuordnen ist? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Immerhin bekommt hier der Humor eine andere, brisantere gesellschaftliche Bedeutung als die des bloßen Pausenclowns. Von sich selbst einmal absehen, Distanz zu einer vorhandenen Situation einnehmen, auf die Möglichkeit einer grundsätzlich anderen Perspektive verweisen - das ist allemal der Stoff, aus dem der potenzielle Widerstand ist. Der Widerstand gegen Verhältnisse, die uns als angeblich unabänderlich verkauft werden, ob Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung oder steigende Gewaltbereitschaft. Und am Ende der Krieg als Schicksalsschlag. Humor könnte hier Widersprüche entlarven, Scheinautoritäten demaskieren, politische und wirtschaftliche Götter heilsam vom Sockel holen.

Das kann gefährlich werden. Im "Dritten Reich" gab es den sogenannten "Flüsterwitz": Scherze hinter vorgehaltener Hand über den Führer und andere Nazi-Größen, die manchen hinter Gitter brachten. Andere politische Satiriker bezahlten mit ihrem Leben. Die Mächtigen fürchten eben nichts mehr als die Infragestellung der vorhandenen Verhältnisse, nichts mehr als den Trotz. Humor aber ist, wir erinnern uns, wenn man trotzdem lacht.

Wir leben, Gott sei es gedankt, in anderen Verhältnissen. Aber auch diese sind durchaus nicht so, als gäbe es hier nichts mehr in Frage zu stellen, als hätten wir grundsätzlich keine anderen Perspektiven mehr nötig. Es ist doch gerade die große Perspektivlosigkeit der meisten gegenwärtig politisch Verantwortlichen, die so vieles lähmt und den wachsenden Ungerechtigkeiten, den galoppierenden sozialen und ökologischen Katastrophen auch in unserem Land offensichtlich nichts Entscheidendes entgegenzusetzen hat. Aber: "Ein Volk ohne Vision geht zugrunde", heißt es in den Sprüchen Salomos (29, 18). Der Humor, nicht der ablenkende, sondern der sich einmischende, der aufdeckende, der "politisch subversive" - das wäre sicher noch nicht die große Vision, die Not täte, noch nicht "der neue Himmel und die neue Erde". Aber er könnte die Möglichkeit, dass da etwas aussteht, für das es zu beten und zu kämpfen lohnt, für einen lachenden Moment offenhalten. Immerhin.


"Große Freude" oder flockiges Outfit mit lockeren Sprüchen?
Aus diesem kleinen Exkurs in das - auch und vor allem theologische - "Wesen" des Humors sollen ein paar streitbare Thesen im Hinblick auf das Verhältnis von Kirche und Humor abgeleitet werden.

1. Wenn uns die Außenwahrnehmung der Kirche als zu humorlos, zu ernst, zu wenig locker stört, sollten wir zunächst über die Gründe für dieses Image nachdenken, statt dieses sogleich mit flockigem Outfit, lockerem Gehabe oder gar ein paar betulichen Pfarrer-Witzen zu übertünchen. Ein Grund für diese Außenwahrnehmung könnte nämlich sein, dass wir uns zu schnell auf die angebliche "Kernkompetenz" der Kirche, nämlich die individuelle Seelsorge an Kranken, Sterbenden und Trauernden bzw. auf die Rolle einer Wahrerin von Sitte und Moral fixieren lassen. In der Bibel lesen wir noch von anderen Aufträgen. Warum werden diese in der Öffentlichkeit weniger zur Kenntnis genommen?

2. Es ist immerhin zu fragen, ob es sich bei dem neuen Credo "Hauptsache locker" nicht auch um eine kirchliche Variante der viel beschworenen Spaßgesellschaft handeln könnte. Die Kirche - wir wissen es seit langem - ist ja nun neben ihrer Bestimmung als "Kirche Jesu Christi" auch Teil einer Gesellschaft. Aber - eben als "Kirche Jesu Christi" - ist sie nicht nur das. Sie hat nun einmal die - nicht verdammte, sondern, wenn man so will: gesegnete - Pflicht und Schuldigkeit, es nicht unbedingt und überall so zu halten, wie es sonst in der Welt gehalten wird, solange gilt: "Stellt euch nicht dieser Welt gleich" (Römer 12, 2). Warum sollte sie in diesem Zusammenhang nicht die Freiheit haben, die Spaßsucht unserer Gegenwart auch einmal als Narkotikum zu entlarven, ohne gleich wieder Angst haben zu müssen, als notorisch sauertöpfisch wahrgenommen zu werden?

3. Eine Kirche, die Lockerheit und Humor als bloße Methode einsetzt, um eine ansonsten nicht allzu bewegende Sache "rüberzubringen", unterfordert die Menschen, die uns anvertraut sind, in unverantwortlicher Weise. Bei allem Bedarf an Lockerheit und Humor suchen Menschen in der Kirche - zu Recht - noch etwas anderes. Über dieses "Andere" müssen wir uns wieder und wieder neu verständigen, statt mit vermeintlich selbstverständlichen religiösen Formeln ("Jesus liebt dich", "Gott nimmt mich so an, wie ich bin") abzuhaken.

4. Bei Karl Barth kann man lernen, dass Humor nicht eine Methode zur besseren Selbstdarstellung der Kirche ist, sondern eine notwendige Seite des Glaubens an Jesus Christus. Die durch ihn erfahrene Ehrung befreit auf der anthropologischen Ebene zu einer Selbst-Distanz, zu einem Sich-selbst-nicht-so-furchtbar-wichtig-Nehmen, zu einem Wissen um den vorletzten Charakter der Dinge dieser Welt. Wer meint, ihm und seinen Predigten ermangele es an dem nötigen Humor, könnte doch einfach einmal selbstkritisch anfangen, über seine Theologie und über seinen Glauben nachzudenken, statt sich verzweifelt und meist zudem noch freudlos-gestresst in irgendwelche Event-Gottesdienste zu stürzen.

5. Vorausgesetzt, das Evangelium hat immer noch selbst genügend Kraft, seine befreiende und so auch Humor stiftende, wenn man so will: auch lockernde Wirkung zu entfalten, dann ist auf der ethischen, der kirchengestaltenden Ebene tatsächlich über manches kritisch nachzudenken, was dem hemmend entgegensteht: über eine beinerne Liturgie genauso wie über gestelzte Kommunikationsformen, über sterile Raumgestaltungen genauso wie über verklemmte Frömmigkeitsstile, über betuliche Gemeindebrieflayouts genauso wie über bierernste Gemeindefeste.

6. Allerdings haben Menschen ein sehr feines Gespür dafür, ob die lockere, humorvolle Art und Atmosphäre, mit der wir vielleicht Gemeinde gestalten, eine aufgesetzte Masche ist oder im wahrsten Sinne des Wortes einen Grund hat. "Wer zu uns kommt, spürt die Freude und den Humor, die wir in unsere Arbeit einbringen." Well roared, lion! Aber was soll der zu uns Kommende genau spüren: eine spaßige, lockere Oberfläche oder nicht vielmehr, dass solch ein Humor von woanders her lebt, nämlich von der "großen Freude, die allem Volk widerfahren wird" (Lukas 2, 10)? Aber genau das scheint der Kern unserer Frage zu sein: Begegnet der heutige Mensch in der Kirche wirklich dem befreienden und insofern Freude und eben auch Humor stiftenden Evangelium oder nur allerhand lockeren, spritzigen und spaßigen Einfällen, die als solche
für das Evangelium ausgegeben werden? Nicht nur diese Frage steht im Raum.

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Susanne Gröne, Susanne Thorwart: Spaß und Narretei

Hintergrund
Seit einiger Zeit bieten wir im kirchlich-diakonischen Raum Humorseminare an, die eine ganz eigene Mischung von verschiedenen Elementen enthalten: Clownerei, Lachübungen, Verknüpfung zu biblischen Geschichten und Alltagssituationen, Gespräche über Glaubenserfahrungen, Skulpturentheater, Biografiearbeit. Dabei nutzen wir unsere Erfahrungen und Kenntnisse aus der Pädagogik, der Theologie, dem Kabarettspielen und der systemischen Therapie. Unser Konzept verfolgt - umgesetzt durch unterschiedliche Zugänge - die Ziele, dass die Teilnehmenden ihren Humor als Ressource erkennen und weiterentwickeln, dass sie neue Zugänge zu biblischen Geschichten entdecken und schätzen lernen und durch den Einsatz von Humor in Arbeitssituationen und bei privaten Konflikten handlungsfähiger werden. Die Zielgruppen sind unterschiedlich: Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, (Führungs-) Frauen, Hauptberufliche Fach- und Führungskräfte in der Diakonie, Verwaltungsmitarbeiter/innen usw.. Im Folgenden beschreiben wir die Inhalte und Erfahrungen mit unseren Humor- und Lachseminaren und werfen die Frage auf, warum gerade heute Humor- und Lachkurse dem Trend der Zeit entsprechen.

Humor- und Lachseminare

Einstieg Clownerie
15 Personen laufen mit Clownsnase im Gesicht durch den Seminarraum. Nach einem ersten Beschnuppern und gegenseitigem Vorstellen sind sie in die Körperarbeit gesprungen. Ohne lange Vorreden. Die Teilnehmenden probieren sich aus. Sie üben den Bauchgang, das heißt "ganz Bauch sein". Fast schon die Darstellung eines Charakters: der Hals wird kürzer, die Stimme tiefer, der Gang schaukelt, die Hände auf den imaginären Wanst gelegt, die Beine krumm. Vor sich hin brummen. Den Clown in sich entdecken. Die Dinge einmal anders betrachten.
"Der unerträgliche Druck, immer das Richtige tun zu müssen, zerstört alles Lebendige" (Johannes Galli). Aber der Clown macht nie das Richtige, er scheitert bedingungslos, rutscht aus, stolpert, macht alles falsch, gibt unverständliche Laute von sich und führt dadurch den Zuschauern ihre eigenen Illusionen vom Leben ohne Scheitern vor ihr Auge. Die Clownsmaske entlarvt Illusionen. Im Annehmen des Scheiterns und im herzhaften Lachen darüber erleben wir einen wesentlichen Aspekt des Lebens: die Erlaubnis, Fehler zu machen und über sich selbst zu lachen. Befreiung vom Druck.
In dem Einstiegsteil "Clownerie" geht es darum, die Rolle des Clowns zu nutzen, um sich in verschiedenen Menschentypen auszudrücken. Eigenschaften zu verdeutlichen, zu überzeichnen und dabei auch Tabus brechen. Eigene Bewegungsmuster zu überschreiten, schrittweise die Grenze zu erweitern, wie komisch man sich selber präsentieren darf. Interessant ist, mit welchem Genuss Teilnehmende Eigenschaften, unter denen sie sonst vielleicht leiden oder die sie von verleideten Kolleg/innen oder Chefs kennen, erst als "Böses Gegenbild" anspielen und wie sie dann selbst in dem Bild stimmiger und zufriedener werden und dabei ausloten, welche Vorteile es hat, sich derart zu geben. Sei es, sich zu straffen, die Nase hoch zu halten oder den Bauch so mit den Händen zu umfassen, dass er besonders betont wird. Grenzen werden aber auch hier immer wieder erlebt, besonders bei dem Themenbereich Sexualität: Was ist im Spiel erlaubt - was nicht? Wo sind die Grenzen? Wie kann ich Erotik, Frau-Sein, Mann-Sein ausdrücken ohne die Sprache differenzierend nutzen zu können?

Biblische Bezüge zum Humor und eigene Glaubenserfahrungen

Auf dem Hintergrund der aktuellen eigenen Erfahrungen mit dem Humor blättern wir anschließend vor den Teilnehmer/innen die Bibel mit ihren paradoxen, humoresken und absurden Geschichten auf. Die Teilnehmenden bekommen eine Idee, wie sie die Geschichten auch einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten können. Fragen werden ganz neu gestellt, ein ver-"rückter" Blickwinkel auf die Geschichten öffnet sich den Teilnehmenden, die damit auf neue Inhalte in alten Geschichten stoßen.
Die Teilnehmenden suchen danach in Kleingruppen biblische Geschichten, die sie selbst besonders komisch finden und bereiten eine davon als szenisches Spiel vor. Stillung des Sturms, Ankündigung der Jungfrauengeburt, Eva und Adam. In den Köpfen der Teilnehmenden meldet sich hin und wieder die Frage: "Darf man das?". Die Angst, gegen ein Tabu zu verstoßen, das Heilige zu entheiligen, blasphemisch zu sein, wird im Nachgespräch mit viel Emotionalität debattiert. In dem Gespräch ist Tiefe, große Dichte und Ernsthaftigkeit: "Was dürfen wir?" "Was ist sinnvoll?". "Hält das mein Glaube aus, wenn ich über biblische Inhalte lache?". "Wie wurde mir beigebracht, zu glauben?". "Wo vertieft es meinen Glauben, wenn ich lachen kann?" "Was an meiner Frömmigkeit, meinem Glauben hat mir bisher geholfen?" "Wie hat sich mein Gottesbild in meinem Leben verändert?" "Wie kann Glaube mir heute hilfreich sein?" "Was hindert mich, mit Leichtigkeit zu leben und zu glauben?" Humor - ein neuer Zugang zu alten Fragen und zu bekannten und liebgewordenen Geschichten.

Verknüpfung: Humor im Alltag und Arbeitsleben

Um den Humor mit dem eigenen Arbeitsleben und Alltag in Verbindung zu bringen und eine Verknüpfung herzustellen, die sich auch nach dem Seminar abrufen lässt, erhalten die Teilnehmenden die Aufgabe, sich gegenseitig in kleineren Gruppen eine besonders komische oder schwierige Situation oder Beziehung aus ihrem Arbeitsleben vorzustellen. Sie wählen dann eine "Geschichte" in der Gruppe aus und spielen sie den anderen als Clowns vor. Damit sind verbale Äußerungen nur beschränkt möglich, die Teilnehmerinnen greifen auf die Möglichkeiten ihrer Mimik, Gestik und Körperhaltung zurück. Unerträgliches ist so komisch, dass Lachtränen kullern. Dagegen kommt manches, was in der Gruppe noch als komische Geschichte inszeniert worden war, mit voller Wucht und Tragik bei den Zuschauenden an.
Dem Lachen folgt ein Durchatmen, ein wohltuender Abstand. Man lacht, ohne sich völlig zu distanzieren. Aber man ist befreit und kann aus der Perspektive einen Blick wagen. Auch ungeahnte Gewinne(r) in den Konfliktgeschichten entdecken. Die alten Geschichten haben einen neuen Rahmen und damit eine andere Farbe, einen anderen Klang. Reframing.

Lachübungen

Einen weiteren Zugang zum eigenen Humor und Wohlbefinden üben wir in dem Seminar mit dem Lachyoga nach Dr. Madan Kataria, einem indischen Arzt. Er begann 1995, sich täglich mit einigen Bekannten zum Lachen vor der Arbeit zu treffen. Anfangs erzählten sie sich Witze, um Lachen auszulösen. Später entwickelte Dr. Kataria aus Yogaelementen und Atemübungen Methoden, die vor allem in der Gruppe zum ansteckenden ausgiebigen Gelächter führen ohne dass es dafür einen inhaltlichen Anlass gibt. Für Seminare sind die Übungen auch außerhalb von Humorseminaren eine große Bereicherung, da durch das gemeinschaftliche Lachen das Gruppengefühl gestärkt wird, das Lachen für tiefere Atmung und damit Wachheit sorgt und Spannungen der Teilnehmenden abgebaut werden können, die dann wieder offen an die weitere Seminararbeit gehen. In dem Fall waren wir mit dem Lachen mitten im Thema.

Skulpturentheater

Zugang zu den eigenen spielerischen Anteilen, zum Spaß am Spaß, zur Lust am Albernen fanden die Teilnehmer/innen der Lachkurse auch über Elemente des Skulpturentheaters. Nach einer "Aufwärmphase", in der reihum alle zu kopierende Skulpturen darstellen, eröffnen wir die Bühne in der Kreismitte. Eine/r beginnt und stellt sich in Positur, andere kommen dazu und ab einer bestimmten Anzahl von Personen im Bild geht für jeden Bildzuwachs die Person aus dem Bild, die am längsten darin ist. Wir machen Unsinn. Wunderbaren Unsinn, denn immer wieder tauchen überraschende Konstellationen auf.

Biografiearbeit

Um den Teilnehmer/innen bewusst zu machen, welchen Humor-Reichtum sie mit sich bringen, gehen sie mit verschiedenen Methoden der Frage nach, wer in Ihrer Herkunftsfamilie Humor offen oder verdeckt gelebt hat. Bei der Suche nach den Antworten tauchen natürlich auch die Personen und Dynamiken in der Familie auf, die den Humor in Bahnen gelenkt oder auch unterdrückt haben.

Teilnehmer/innen

In ihrem "alltäglichen Leben" sind die Teilnehmer/innen des Seminars Kinderpflegerinnen, Sozialpädagog/innen, Altenpfleger/innen, Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, Führungskräfte in Diakonischen Einrichtungen, Berater/innen, Sekretärinnen - also Menschen, die sich um "Ernsthaftes" kümmern. Ernsthaftigkeit ist häufig ein Kennzeichen von Mitarbeiter/innen in der sozialen Arbeit. Zuwendung zu den Armen, Nöte wahrnehmen, Empathie, Unterstützung anbieten. Die Teilnehmenden nehmen sich eine kurze Auszeit aus der täglichen Ernsthaftigkeit und machen sich auf die Suche nach dem Humor. Drei Tage, um gemeinsam Humor zu leben, ohne gezwungen lustig zu sein. Ziel des Seminars war: eine neue, andere, leichte Perspektive auch auf schwierige, vertrackte Arbeitssituationen und Beziehungen zu gewinnen und damit neue Handlungsspielräume auszuloten. Spaß zu haben und den Humor in sich selbst (wieder) zu entdecken. Humor als Wert und Humor als Ressource. Dabei wurde deutlich, Humor und Ernsthaftigkeit schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: gerade in einem Humorseminar gibt es sehr ernsthafte und tiefgehende Gespräche. Die Clownsnase zu Hause, im Büro oder in der Tasche verankert diese Erfahrungen.

Umsetzung in die Jugendarbeit

Auch für Jugendliche ist hemmungsloses Lachen ("Lachkrämpfe") eine Tabuüberschreitung - Lachkrämpfe bedeuten auch Machtauflösung gegenüber Autoritäten, Eltern oder Lehrer/innen beispielsweise. Gerade für Jugendliche, die in einer schwierigen Übergangsphase stecken, die gegen starre Strukturen und scheinbar sinnlose Prinzipien und Ordnungen aufbegehren, ist das respektlose Lachen eine Möglichkeit, sich selbst zu spüren und den Unterdrückungsmechanismus auszuhebeln. Selbst auf die Gefahr hin, dass die Autorität keinen Humor besitzt.
Elemente von Humor- und Lachkursen für Jugendliche aufzubereiten, bietet der Jugendarbeit eine große Chance, da die Jugendlichen sich in geschütztem Rahmen ausprobieren können, Selbstsicherheit lernen und den Humor ebenso als Ressource für ihr Leben nutzen können wie Erwachsene - oder auch wie Kinder, die uns immer wieder als Vorbilder in Sachen Lachen vor Augen stehen.


Warum entsprechen Humor- und Lachkurse unserer Zeit?

Humor ist eine Ressource, unter anderem zur Bewältigung von schwierigen Arbeits- und Lebenssituationen, die zum Teil schlicht vorgegeben sind und keine Einflussmöglichkeiten von Betroffenen vorsehen. Zuviel Not, zu viele Termine, zu wenig Geld. Humor hilft, nicht in zynisches Lachen oder in resignatives Jammern abzugleiten.
Ohne Zweifel: es gibt reale Anhaltspunkte und gute Gründe, dass es Menschen heute oft genug zum Jammern ist. Die gesamtgesellschaftliche Lage ist prekär, doch wenn resignatives Jammern und Klagen zu einem eigenen Wert innerhalb der Gesellschaft wird, hilft das Niemandem. Der Zukunftsforscher Matthias Horx spricht von der Ausbreitung folgender festen Überzeugung innerhalb unserer Gesellschaft: "Morgen wird alles noch schlechter, als es heute schon ist". Es habe sich seiner Meinung nach ein desaströser Negativglauben - verbunden mit der chronischen Angst vor Veränderung - entwickelt. Durch diese negativen Überzeugungen werden kreative Prozesse, die aus der Krise führen, verhindert. Horx betont: "Krisen sind kreativ. Zukunft fängt im Kopf an, fährt dann in die Glieder - und erreicht schließlich das Herz". Folgende Wege führen seiner
Meinung nach aus der Krise: Humor,
die Verbreitung positiver Neuigkeiten, das Betonen von Erfolgsstorys und positive Vernetzung (vgl.: www.zukunftsinstitut.de). Humor also als Mittel, Krisen zu überwinden. Persönliche und gesellschaftliche Krisen. Eine Coping-Strategie, die heilende Prozesse unterstützt. Humor wird in therapeutischen Zusammenhängen immer häufiger als heilsames Mittel beschrieben. Die banale Erkenntnis, dass Lachen tatsächlich die "beste Medizin" ist, wird heute von einer wachsenden Zahl von Forschern wissenschaftlich belegt. In Beratungs- und therapeutischen Prozessen wird der Humor immer stärker eingesetzt. Bekanntes Beispiel ist die "Provokative Therapie" (Frank Farelly) und der provokative Stil (Eleonore Höfner).
Humor- und Lachseminare erfüllen einen wesentlichen Zweck, sie schaffen Orientierung in einer sich strukturell radikal verändernden Welt auf einfache Weise, sie verbinden therapeutische Elemente mit lustbetonten, befreienden Elementen. Die Teilnehmenden gehen am Ende eines solchen Seminars anders nach Hause - und reden noch etliche Zeit über die "Clownsnase" oder andere Erfahrungen. Humor hat mit Lust zu tun, mit Lebenslust und Lachen. Viel mit Leib und Seele. Und gerade das brauchen wir heute.

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Autorinnen und Autoren des Heftes

  • Martin Autschbach, Ingelbach
    Pfarrer, Schulreferent der evang. Kirchenkreise Altenkirchen und Wied
  • Dr. Christoph Bizer, Heidelberg
    Professor
  • Jürgen Blum, Nürnberg
    Kulturpädagoge
  • PD Dr. habil. Marion Bönsch-Kauke, Berlin
    Schriftstellerin
  • Dr. Oliver Dimbath, Augsburg
    Wissenschaftl. Mitarbeiter, Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Augsburg
  • Dr. phil. MA Renate Dürr, Karlsruhe
    Wissenschaftl. Mitarbeiterin des Instituts für Philosophie an der Universität Karlsruhe
  • Susanne Gröne, Nürnberg
    Fortbildungsreferentin im Diakonischen Werk Bayern, Diakonie Kolleg
  • Boris Michael Gruhl, Dresden
    Theologe, Referent für musisch-kulturelle Bildung
  • Dr. Joseph Harg, Graz
    Professor für Biblikum und Theologische Ethik am Pädagogischen Zentrum der Diözese Graz Seckau
  • Dr. Okko Herlyn, Bochum
    Professor an der Evang.-Theologischen Fakultät der Ruhruniversität Bochum
  • Sigrid Karnath, Heidesheim
    Schauspielerin, Clownin, Regisseurin, Diplom Soz.- Päd. Institut für Clownpädagogik
  • Dr. Gisela Matthiae, Gelnhausen
    Theologin, Clownin, Frauenstudien- und Bildungszentrum der EKD
  • Richard Oehmann, München
    Journalist
  • Dr. Gert Raeithel, Geratskirchen
    Professor an der Universität München
  • Marion Sonnenmoser, Weinheim
    Journalistin
  • Susanne Thorwart, Nürnberg
    Pfarrerin, Studieninspektorin am Diakonischen Werk

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