das baugerüst 2/11 Auf und davon. Freizeiten und Reisen

Inhalt

  • forum
    Luise Pawlowsky: Wir sind dann mal weg - zur Fortbildung

    Rainer Wanielik: Ambivalenzen nicht nur aushalten, sondern produktiv nutzen
    Die Chancen von Sexualpädagogik in der Jugendarbeit

    Rosmarie Hermann: Marketingstrategien für Kinder- und Jugendfreizeiten

    Michael Borger: Notfallplanung in der Freizeitenarbeit

    Bernd Schäckermann: Freizeiten im Stadtteil
    Freizeitangebote des CVJM Wuppertal Oberbarmen

    Gabriele Mihy: Inklusion als Label
    Freizeiten des Jugendverbandes als inkludierendes Angebot

    Michael Borger: Freizeiten und Kommunikation
    Ein Tagebuchvergleich

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Wolfgang Noack: Neugierig und offen

Einführung in das Heft

„Reisen“, schreibt der Schriftsteller Oskar Maria Graf, „sollte nur ein Mensch, der sich ständig überraschen lassen will“. Nun meint Graf mit Überraschung sicherlich nicht ein dreckiges Hotelzimmer oder einen verpassten Flieger, auch nicht den durchweichten Zeltplatz einer Jungscharfreizeit; neugierig und offen sollte der reisende Mensch vielmehr auf die fremde Umgebung und die dort anzutreffenden Menschen sein. Ganz ähnlich beschreibt der durch die Welt ziehende Geheimrat Johann Wolfgang von Goethe in der „Italienischen Reise“ seine Erfahrungen: „Das ist das Angenehme auf Reisen, dass auch das Gewöhnliche durch Neuheit und Überraschung das Aussehen eines Abenteuers gewinnt“.

Wenn jedes Jahr über 40 Millionen Deutsche Reisetasche, Koffer oder Rucksack packen, für mindestens fünf Tage die häusliche Umgebung verlassen und zu näheren oder ferneren Zielen aufbrechen, dann ist die Motivation in erster Linie Erholung und Entspannung, gefolgt von dem Wunsch, den Alltagsstress zu unterbrechen. Preis/Leistung, die schöne Landschaft, Gastfreundschaft und Sauberkeit führen laut einer Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen die Liste an, die für die Wahl des Reiseziels von Bedeutung sind. Von Neugier und Lust auf Fremdes keine Spur. 

Diese Kriterien hingegen könnten jeder Konzeption, die Reisen für Kinder und Jugendliche bei Jugendverbänden beschreibt, vorangestellt werden. Wenn Kinder zwei Wochen in einer bunt zusammengewürfelten Gruppe miteinander in einer kleinen Zeltstadt leben oder wenn Jugendliche zu einer internationalen Begegnung nach Israel oder Polen aufbrechen, machen sie Erfahrungen, die ihre bisherigen Einstellungen und Perspektiven verändern und erweitern. Gemeinsam für einige Zeit das Gruppenleben mitgestalten, sich mit anderen Menschen auseinandersetzen zu müssen, anderen Kulturen zu begegnen, prägen die Reiseprogramme der Jugendverbände.

Als Hermann Giesecke Ende der 6oer Jahre sein Standardwerk „Pädagogik des Jugendreisens" schreibt, war die Welt für die Jugendverbände mit ihren Ferien- und Freizeitangeboten noch in Ordnung. Mit dem Aufkommen der gewerblichen Anbieter in diesem Bereich entsteht ein kommerzieller Markt für den Jugendtourismus. Aus der Jugendreise wird ein Produkt, bei dem der bildungspolitische Aspekt nicht mehr an erster Stelle rangiert. Das 1997 zum 15-Jährigen Jubiläum von RuF-Reisen – dem größten gewerblichen Anbieter – erschienene Buch trägt dann auch den Titel „Jugendreisen: Vom Staat zum Markt“ (IFKA, Bielefeld, 1997). Massentourismus und Billigflieger haben neben den Wünschen der Jugendlichen diesen Markt ziemlich durcheinander gewirbelt und das pauschale Urteil, die Reisen der Jugendverbände sind die besseren, lässt sich auch nicht halten (vgl. Gespräch mit Werner Müller, Seite 62 in diesem Heft).

Nur die Angebote der Jugendverbände leben von der Idee, dass Kinder und Jugendliche ihre Fahrten und Reisen zusammen gestalten können, sie sind nach wie vor ein Bildungsangebot, bei dem die Gruppenerfahrung, die Horizonterweiterung und die Begegnung im Vordergrund stehen. Jugendverbände bieten eben keinen Jugendtourismus. Es mag sein, dass jugendtouristische Angebote heute gefragt sind, aber wer jemals mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Kinderfreizeit vorbereitet hat, wer jemals mit Jugendlichen bei einer internationalen Begegnung unterwegs war, weiß, dass von solchen Fahrten für alle Beteiligten mehr bleibt als eine Facebook-Freundschaft.
Neugier wecken auf neue, fremde Erfahrungen, davon sind die Freizeitangebote der Evangelischen Jugend beseelt. Und Reisen, wusste Oscar Wilde, „räumt mit unseren Vorurteilen auf“. 

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Gabriele Jahn: Freizeitenangebote der Jugendverbände

Freizeiten haben in der evangelischen Jugendarbeit und in anderen Jugendverbänden eine lange Tradition und die Begeisterung dafür ist ungebrochen.

Bis heute sind sie selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, ergänzend und alternativ zu anderen Arbeitsformen der Kinder- und Jugendarbeit. Für viele Kinder und Jugendliche sind sie jährlicher Höhepunkt der verbandlichen Arbeit. In seinem Buch „Freizeiten auswerten“  schreibt Wolfgang Ilg, dass für viele Jugendliche Freizeiten ‚das Beste‘ sind, was Evangelische Jugendarbeit zu bieten hat. Neben dem Ziel der Erholung sind Ferienfreizeiten wichtige Lernorte, denn sie bieten intensive Erfahrungen durch das Zusammenleben in einer Gruppe über einen längeren Zeitraum außerhalb ihres gewohnten Umfeldes, jenseits von Schule und Elternhaus. Wer z.B. auf eine 18-tägige Freizeit geht, verbringt auf solch einer Reise fünf Prozent seiner Jahreslebenszeit zusammen mit anderen Kindern oder Jugendlichen. Mit dieser Zeit „(v)erdichteten Lebens“, wie Ilg formuliert, wird mit evangelischen Ferienfreizeiten ein wichtiger Beitrag zur Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung und zum praxisorientierten Erwerb von Wissen und Sozialkompetenz beigetragen.
Freizeiten und Jugendreisen


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Jens Kosmale: Von der Wertevermittlung zur Bespaßung und wieder zurück

InterRail, Billigreisen und pädagogisch betreute Freizeiten

Politische Bildung als Ausgangspunkt in ganz Deutschland

Reisen bildet - das ist nicht nur ein oft und gern wiederholter Spruch. Wer unterwegs ist, sich Fremdheit und neuen Erfahrungen aussetzt, verändert sich. Weil das schon lange bekannt ist, boten und bieten alle Anbieter einer Weltsicht auch Kinder- und Jugendreisen als von ihnen gestaltetes Lernfeld für die von ihnen vertretene Weltanschauung an. Dazu gehört auch, dass sich unter den Teilnehmenden wunderbar Freiwillige für die Ziele der Organisatoren gewinnen lassen. Bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts kam deshalb niemand auf den Gedanken, Kinder- und Jugendreisen dem Tourismus zuzurechnen. Da ging es doch um etwas völlig anderes, um Bildung, Erziehung, Training von Nachwuchs.

In dieser wenig überraschenden Eingangsfeststellung verbirgt sich aber eine ganze Reihe diskutierenswerter Aspekte der Nachkriegsentwicklung:

  • Nach Ende der Nazizeit haben Deutschland West und Deutschland Ost ganz massiv Jugendreisen als Instrument der Verbindung mit den jeweiligen neuen politischen Freunden und Brüdern eingesetzt.
  • Beide schufen sich system- und regierungsnahe Jugendreiseveranstalter. Bei aller Unterschiedlichkeit sind ein als Verein organisierter freier Träger, in dessen Gremien die im Parlament vertretenen Parteien erheblichen Einfluss haben („Fahr mit“), und ein Reisebüro der Staatsjugend doch ähnlich.
  • Beide benötigten auch Unterbringungsmöglichkeiten, auf die kurzfristig nach politischen Entscheidungen und unter Abfederung ökonomischer Risiken durch den Staat zugegriffen werden konnte. Insofern waren auch die im Westen mit massiver staatlicher Finanzhilfe aufgebaute Kette der Europäischen Jugendhäuser und das Netz der Zentralen Pionierlager  im Osten Variationen eines Grundanliegens.
  • Entscheidend für das Vermitteln der „richtigen“ Werte waren dann Auswahl und Ausbildung der Betreuerinnen und Betreuer. Die westlichen Instrumente wie Beschränkung der Förderung auf den Werten des Grundgesetzes verpflichtete, anerkannte freie Träger und Gewährung von Sonderurlaub für Zwecke der Jugendpflege nur für Ausbildung und Mitarbeit bei ihnen, waren an dieser Stelle deutlich weniger rigide als die im Osten praktizierte Verschmelzung von Ausbildung für Schule und Jugendarbeit bzw. Ferienbetreuung als Beruf.
  • Durch einen Mix von Preisvorteilen für die gewünschten Reiseformen bei gleichzeitiger Behinderung von Ausweichversuchen musste dann „nur noch“ für die Teilnahme der Zielgruppe gesorgt werden. Hier war der Westen angesichts der großen Freiheit bei der Entscheidung, wer wann mit wem wohin reisen wollte, ebenfalls deutlich weniger rigide.


Ein heute leider aktueller Gesichtspunkt bei diesem Blick zurück auf die Anfänge nach Kriegsende ist die alarmierende Feststellung, dass der dramatische Rückgang der öffentlichen Förderung für wünschenswerte Ferienangebote demokratischer Anbieter Raum schafft für Beeinflussung und Nachwuchsrekrutierung durch undemokratische rechte Gruppen. Kinder- und Jugendreisen sind auch heute keine reine Privatsache! Sicherung des Kindeswohls hat mehrere Facetten!


Kinder- und Jugendreisen als Konsumgut und Privatsache

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Ottokar Schulz: Demokratie - Versöhnung - Begegnung

Politische Begründungen für die internationale Jugendarbeit in (West-) Deutschland

EinleitungInternationale Jugendarbeit und internationale Begegnungen waren und sind bis heute abhängig von politischen Legitimationen unserer Gesellschaft. Diese haben sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Fragte Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts Hermann Giesecke in seinem berühmten Buch „Warum Jugendarbeit?“, so kann diese Frage durchaus auch auf die internationale Jugendarbeit übertragen werden. Im Zuge der Evaluation der Wirksamkeit des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) wird im Augenblick auch das Teilprogramm Internationale Jugendarbeit evaluiert. Auch hierbei stellte sich die Frage nach den Zielen, die nicht mit der politischen Legitimation verwechselt werden dürfen.Im Herbst 2010 führte die Evangelische Akademie zu Berlin eine Tagung zur internationalen Jugendarbeit durch. Nach einem Vorgespräch mit den Verantwortlichen dieser Tagung wurde der Autor gebeten, einen Rückblick auf die Debatten um die internationale Jugendarbeit zu geben. Die Frage nach der Legitimation der Arbeit in den unterschiedlichen Epochen spielte hierbei eine wichtige Rolle.In diesem Beitrag soll versucht werden, die Darstellungen einem breiteren Publikum bekannt zu machenund damit einen Beitrag zur Debatte über die internationale Jugendarbeit in den letzten 60 Jahren zu geben.Die Adenauer-Erhardt-ÄraIn der direkten Nachkriegszeit wurde internationale Jugendarbeit – in den Westzonen – unter dem Gesichtspunkt der Re-education und der Heranbildung einer neuen demokratischen Gesellschaft gesehen. Dieses ist unter anderem die Geburtsstunde des Internationalen Christlichen Jugendaustauschs (ICJA), der junge Menschen aus (West-) Deutschland auf Einladung der Friedenskirchen in den USA für ein Jahr in die USA entsandte, um „Demokratie zu lernen“. In der Sowjetischen Besatzungszone beteiligte sich die Freie Deutsche Jugend (FDJ) als einzig zugelassene Jugendstruktur an den Massenspektakeln des 1946 in London gegründeten Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ / WFDY), der zusammen mit dem Internationalen Studentenbund die ‚Weltfestspiele der Jugend und Studenten’ (WFYS) organisierte.Trotz ideologischer Unterschiede kann man sagen, dass es Ziel der beiden (Teil-)Gesellschaften war, einen Beitrag zum „Platz Deutschlands in der Weltgemeinschaft“ zu schaffen.In der jungen Bundesrepublik Deutschland wurden die Römischen Verträge schnell aufgenommen und die (west-)europäische Einigung ließ junge Menschen nicht nur in Deutschland an den Schlagbäumen der Grenzen rütteln und ihre Beseitigung zu fordern.Nicht immer konform mit diesem mainstream war die Evangelische Jugend, die den Versöhnungsaspekt in den Focus erhob. Ökumenische Aufbaulager unter internationaler Beteiligung wurden organisiert, sowohl in der Bundesrepublik als auch (etwas später) in der DDR. Die Kapellen auf dem Koppelsberg (Plön) oder auf dem Frauenberg (Bad Hersfeld) sowie das Jugendzentrum Kloster Höchst im Odenwald sind Zeugnisse dieser vom Ökumenischen Rat der Kirchen getragenen Arbeit in Deutschland. Von deutscher Seite her stand die Versöhnung mit Polen und Israel im Vordergrund und führte zur Gründung der Aktion Sühnezeichen.Höhepunkt dieser Epoche dürfte jedoch die Ausrufung und Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerkes (DFJW) von Adenauer und de Gaulle sein. Beide Politiker waren sich einig, ein deutliches Zeichen gegen die „Erbfeindschaft“ zu setzen; eine Einrichtung, die noch heute wesentliche Beiträge in der internationalen Jugendarbeit leistet.Pädagogisierung und Professionalisierung der Internationalen Jugendarbeit.

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Reinhold Ostermann: Unterwegs-Sein

Geschichtlicher Rückblick und konzeptionelle Skizze

Auf Fahrt gehen

„Auf Fahrt gehen“ war über viele Jahre ein gängiger Ausdruck in der Jugendarbeit. Er beschreibt ein besonderes Arbeitsformat, aus dem sich das gesamte Arbeitsfeld „Freizeiten“ in der Jugendarbeit entwickelt hat. Vor mehr als hundert Jahren gingen die Wandervögel auf Fahrt. Aus der Öde und Stickigkeit damaliger Großstädte zog es junge Erwachsene hinaus ins Grüne. „Aus grauer Städte Mauern, ziehen wir durch Wald und Feld“, heißt es in einem Lied. Gewandert wurde in Landschaft und Natur, in der man die frische Luft genoss. Die Wiese am Waldrand wurde zum Spiel- und Gestaltungsort der Gruppe und das Dorf als besonderer Ort wahrgenommen. Fast ist es zum Klischee geworden: Jungen mit kurzen Lederhosen und Mädchen in langen Röcken ziehen wandernd durch das Land, angeführt von charismatischen Erwachsenen. Sie tragen ihren Tornister mit Kochgeschirr, spielen Gitarre und singen. Übernachtet wird in Zelten.
Ein weiterer Impuls kommt in der Frühzeit der Jugendbewegung hinzu: Der Gründer der Pfadfinderbewegung Baden-Powell baut das Prinzip „Leben in und mit der Natur“ in sein pädagogisches Konzept mit ein. Dies verbindet sich mit dem Impuls des Wandervogels in Deutschland in einer besonderen Art und Weise.

In den zwanziger bis in die Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts (Verbot der selbstständigen Jugendarbeit durch den Nationalsozialismus) entwickelt sich aus den einfachen Fahrten am Wochenende und im Sommer die Form der Großfahrt. Jugendgruppen machen sich auf: Mit dem Fahrrad aus dem Ruhrgebiet nach Ostpreußen; mit Zug und Fähre und dann wandernd bis an das Nordkap oder Mittelitalien. Auch Lieder dokumentieren diese Fahrten:
-    „Wir wollten mal auf Großfahrt gehen, bis an das End der Welt. …“
-    „Über meiner Heimat Frühling, seh ich Schwäne nordwärts fliegen. …“
-    „Wir kamen eins von Piemont und wollten weiter nach Lyon. …“

Die bündischen und pfadfinderischen Gruppen entwickeln so etwas wie ein jeweils eigenes „Kulturprofil“. Tusk, Jugendführer einer Jungenschaft bringt von einer Nordlandfahrt die Erfindung der Kothe mit, einem vereinfachten Feuerzelt, das sich leicht transportieren und aufbauen lässt. Auch gestaltet er die Jungenschaftsjacke als weiterentwickelte Matrosenjacke. Der Tornister der Armee ist der Vorläufer des Rucksacks.
Walter Scherf – später Leiter des Deutschen Jugendbucharchivs – gestaltet in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts eine Schwedenfahrt, die er in einem Buch beschreibt. Dies wird zu einem zentralen Impuls für die wiedererstandene Jugendarbeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

„Auf Fahrt sein“ - was ist das Besondere und welche Funktion erfüllt sie?

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Wolfgang Ilg: Die pädagogische Qualität evangelischer Jugendfreizeiten

In der Printausgabe wurde bedauerlicher Weise im Artikel von Wolfgang Ilg die Grafik auf Seite 46 falsch gedruckt. In der pdf Datei finden Sie die vollständige Grafik. Wir bitten das Versehen zu entschuldigen. (Red.)

 

Fragen, Daten und Anregungen zur Qualitätsentwicklung auf der Basis von Ergebnissen der Freizeitenevaluation

Freizeiten sollen „gut“ sein. Das ist für alle, die in diesem Feld haupt- oder ehrenamtlich ihre Kraft einbringen, selbstverständlich. Was aber sind geeignete Kriterien für eine „gute“ Freizeit? Und wie lässt sich über das „Bauchgefühl“ der Mitarbeiter hinaus feststellen, ob diese Kriterien erreicht wurden? Während die derzeit immer stärker auftauchenden Qualitäts-Zertifikate für Jugendreisen vor allem technische Aspekte wie Hygiene und Sicherheit in den Vordergrund rücken, hängt die eigentliche Qualität von ganz anderen Faktoren ab. Diese lassen sich zumeist nicht in klare Maßzahlen fassen, wirken sich aber empirisch durchaus wahrnehmbar auf das Erleben der Jugendlichen aus.

Das Verfahren der Freizeitenevaluation ermöglicht es, auf der Basis von Fragebögen für Mitarbeitende und Teilnehmende einen verlässlichen Eindruck vom Erleben einer Freizeit zu gewinnen. Mittlerweile wurden die Fragebögen von über 15.000 Jugendlichen aus drei wissenschaftlichen Grundlagenstudien sowie der vernetzten Selbstevaluation ausgewertet(1). Im Folgenden werden fünf (keinesfalls abschließende) Fragestellungen - hier mit spezifischem Zuschnitt auf evangelische Freizeiten - benannt, die sich aus diesen Daten ergeben. Ganz praktisch könnten diese Fragen auch zu einer Diskussionsrunde im Vorbereitungsteam der nächsten Freizeit genutzt werden.

1. Ist den Mitarbeitenden ihre Aufgabe jenseits der Aufgaben bewusst?

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Heike Peters: Evaluation für Kinderfreizeiten

Julia, 23, kann die vielen Bilder und Eindrücke in ihrem Kopf noch kaum sortieren. Gestern Abend war sie - hundemüde, aber glücklich und bewegt - von der Kinderfreizeit heimgekommen. Die Gesichter der Kinder hat sie noch vor Augen, dazu vielfältigste Erlebnisse. „Lässt sich dieser Reichtum an Erlebnissen eigentlich auch anderen vermitteln?“ fragt sie sich. „Wie kann die Qualität unserer Freizeit mit ihren Besonderheiten auch ‚objektiv‘ anschaubar gemacht werden?“

Freizeiten haben es in sich - für alle Beteiligten! Kinder- und Jugendgruppenfahrten, Freizeiten und Stadtranderholungen zeichnen sich durch das (Er-)Leben von Gemeinschaft in einem intensiven Zeit-Raum aus, der für alle, sowohl für die Teilnehmenden als auch die (ehrenamtlichen) Mitarbeitenden, bedeutende, teilweise ganz grundlegende Erfahrungen und Gelegenheiten zum Lernen für das Leben birgt.
Das wissen wir, die mit Kindern und Jugendlichen in den Ferien unterwegs sind, aus unseren Erfahrungen, Rückmeldungen und das sagt uns unser pädagogisches „Bauchgefühl“.
Trotzdem ist es mitunter nicht einfach, das komplexe Unterfangen „Freizeit“, ihr Gelingen und Erleben, an konkreten Punkten festzumachen. Genau das brauchen wir aber, wenn wir - für uns und für andere - benennen wollen, was den Wert von Freizeiten ausmacht, wo die eigenen Stärken liegen und an welchen Punkten eine Weiterentwicklung ansetzen kann. Wenn man hier nicht hypothetisch bleiben will, bietet sich eine Evaluation der Arbeit an.
Wichtig ist dazu ein umfassendes und differenziertes Meinungsbild, das vor allem die Perspektive derjenigen mit einbezieht, für die eine Freizeit gemacht ist. Kinder und Jugendliche an Auswertungen systematisch zu beteiligen ist aber nicht nur eine pädagogische Frage, sondern auch eine methodische. Die Herausforderung besteht darin, auf eine für alle nachvollziehbare Weise Informationen zu gewinnen, auf die wir auch nach der Freizeit noch leicht zurückgreifen können.

Hintergrund der Freizeitenevaluation
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Zwischen Balkonien und Kreuzfahrt

Einschätzungen zu den kostbarsten Wochen des Jahres

Gespräch mit Prof. Ulrich Reinhardt, Wissenschaftlicher Leiter der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

baugerüst:
Ist der Urlaub nach wie vor des Deutschen liebstes Kind?

Reinhardt: Eher wird auf die neue Couchgarnitur oder das Auto verzichtet als dass die besten Wochen des Jahres zuhause verbracht werden. Man darf jedoch nicht vergessen: lediglich die Hälfte der Deutschen verreist.

baugerüst: Keine Lust oder sind das finanzielle Gründe?

Reinhardt: Der Wunsch nach Urlaub bleibt zwar vorhanden, aber diesen können sich zunehmend immer weniger Bundesbürger leisten. So fuhren Anfang der 80iger Jahre noch zwei Drittel der Deutschen wenigstens für fünf Tage in den Urlaub. Kurz vor der Wende waren es dann sogar 70 Prozent. Seitdem sind es kontinuierlich weniger geworden. Parallel hat auch die Reisedauer abgenommen, von 1980 noch 18,2 Tage auf heute 12,5 Tage.

baugerüst: Wie sieht das Reiseverhalten Jugendlicher aus?

Reinhardt: In der Altersgruppe der 14- bis 17-Jährigen reisen die Jugendlichen entweder mit den Eltern oder nehmen an organisierten Reisen teil.

baugerüst: Rucksack und Interrail-Ticket ist nicht mehr angesagt?

Reinhardt: Bei einer ganz kleinen Gruppe, das sind unter drei Prozent der Jugendlichen.

baugerüst: Was sind die Urlaubsträume der Deutschen?

Reinhardt: In der aktuellen Tourismusstudie haben wir nach Sehnsuchtsdestinationen gefragt. Die Deutschen nennen mit großer Mehrheit keine fernen Ziele wie Tahiti, die Malediven oder Australien, sondern die Ziele, die für sie realistisch und bezahlbar sind. Ganz vorne landen daher die Nord- und Ostsee, Spanien und die Türkei.

baugerüst: Wohin wird sich der Reisemarkt entwickeln?

Reinhardt: Prof. Opaschowski hat vor Jahren für den Konsumbereich die „Luxese“ prognostiziert, mal Luxus mal Askese. Dies wird sich auf dem Reisemarkt fortsetzen. Ein Teil der Bevölkerung möchte mit einem rundum Sorglosangebot eine schöne Zeit verleben, für den anderen Teil muss es möglichst günstig sein. Auch wird sich der Reisemarkt in Zukunft noch viel mehr den Älteren zu wenden. Diese Gruppe hat Zeit und ist finanziell relativ gut ausgestattet.

baugerüst: Die Reiseveranstalter stürzen sich also auf die ältere Generation?

Reinhardt:
In den Katalogen der Branche leider noch zu selten. Hier sind nach wie vor zu 90 Prozent junge attraktive Menschen zu sehen, die glücklich und sorgenfrei durchs Leben gehen. Diese Werbung halte ich für die älteren Generationen nur für bedingt attraktiv. Gleichzeitig steigen die Ansprüche der „best Ager“. Diese sind nicht mehr zufrieden, wenn sie mit dem Bus ans Nordkap gekarrt werden, um dort dann einen Seniorenteller zu bekommen. Diese Gruppe ist sehr reiseerfahren und hat hohe Ansprüche.

baugerüst: Wenn es nicht die Busfahrten und der Seniorenteller sind, wie sehen denn die neuen Urlaubsformen aus?

Reinhardt:
Die Gruppe der Älteren will etwas erleben, alleine am Strand zu liegen ist für diese Generation nicht attraktiv. Und wenn der Klimawandel sich fortsetzt, wird es um 12 Uhr mittags am Strand von Mallorca ohnehin zu heiß. Ich prognostiziere eine Verdopplung der  Reisen mit Kulturorientierung. Nicht nur Oper- und  Theaterreisen werden hierbei Zuwächse bekommen, sondern auch kulturelle Angebote vom Musical bis zum Straßenfest. Bezogen auf die älteren Reisenden glaube ich zudem an eine stärkere Segmentierung. Ein 65-Jähriger hat mit einem 50- oder einem 80-Jährigen genauso viel gemeinsam, wie ein 25-Jähriger mit einem 10- oder 40-Jährigen.

baugerüst:
Kreuzfahrten liegen ja voll im Trend.
Reinhardt: Der Kreuzfahrttourismus hat es geschafft, das Image des Elitären aufrechtzuerhalten aber gleichzeitig für breitere Gruppen bezahlbar zu sein. Fast jedes Jahr erreicht er zweistellige Zuwachsraten.

baugerüst: Warum boomt dieses Angebot so?

Reinhardt:
Jeden Morgen wacht man auf mit einem neuen Panorama, Sicherheit und Qualität an Bord sind sehr hoch - das ist für viele ein Traum­urlaub. Die Branche hat es dabei sogar geschafft, die jüngere Generation anzusprechen.

baugerüst: Gib es neue Konzepte für Kreuzfahrten?

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Fun und Bildung

Der Reisemarkt für Kinder und Jugendliche.
Ein Gespräch mit Dr. Werner Müller, Geschäftsführer von transfer e.V.

baugerüst: Wie stellt sich die Situation auf dem Reisemarkt für Kinder und Jugendliche derzeit dar?

Müller: Das Angebot ist sehr vielfältig, zumindest für Familien, die über ein bisschen Geld verfügen. Vom Sauftourismus für unter 18-Jährige an der Costa Brava bis hin zu hochgradig bildungsorientierten Angeboten im In- und Ausland ist alles dabei.
Jedes Jahr sind etwa vier Millionen Kinder und Jugendliche betreut unterwegs, gerechnet ohne Klassenfahrten. Diese Zahl sagt natürlich nichts über die Qualität der Angebote aus.

baugerüst: Entsprechen die derzeitigen Angebote an Jugendreisen den Erwartungen der Jugendlichen?

Müller: Was die Erwartungen an Ferienmaßnahmen angeht, hat sich nicht viel geändert. Spaß, Party, Kontakt zum anderen Geschlecht sind immer gefragt. Hinzu kommen jugendkulturelle Angebote und Maßnahmen mit Workshops zur Filmerstellung, zu Medien und Web 2.0. Zirkus, Sport, Theater bilden einen weiteren Schwerpunkt bei den Angeboten. Das alles kommt gut an.

baugerüst: Wenn der Markt Angebote für Familien, die über ausreichend Geld verfügen, abdeckt, wie sieht es für weniger bemittelte Kinder und Jugendliche aus?

Müller: Das ist der Knackpunkt. Der Staat bzw. Kommunen und Länder gaben in den siebziger Jahren bis Mitte achtziger Jahre große Summen aus, um so genannte sozial Benachteiligte zu bezuschussen und ermöglichte ihnen an Ferienfreizeiten teilzunehmen. Die großen Feriendienste konnten so pro Jahr 35- bis 40.000 Kinder und Jugendliche bewegen, die Hälfte war aus dem sozialen Brennpunkt. Das ist deutlich zurückgegangen.

baugerüst: Was ist aus den Angeboten für diese Zielgruppe geworden?

Müller: Die Konsequenz der veränderten Zuschusslage war, dass die gemeinnützig orientierten Angebote, die in der Regel von Jugendverbänden und ihren angeschlossenen Feriendiensten getragen wurden, langsam einbrachen, weil die Rahmenbedingungen das nicht mehr so gewährleisteten.
Parallel dazu kamen die gewerblichen Anbieter, die eher für die Zielgruppen Angebote machen, die mehr auf Spaß setzen und sich am Mittelstand orientieren, auf den Markt.

baugerüst: Für sozial Benachteilig-te wurden die Angebote zurückgefahren?

Müller: Das neu gegründete Bundesforum Kinder- und Jugendreisen, in dem die Jugendverbände eine große Rolle spielen, löste 2004 eine Gegenbewegung aus, hin zu einer neuen Jugendreisepädagogik, dessen Anspruch wieder „Ferien für alle!“ war. Man wollte wieder Zielgruppen erreichen, die man aufgrund der schlechteren Rahmenbedingungen verloren hatte. Also sozial Benachteiligte, die jetzt Bildungsferne genannt werden.

baugerüst: Sind für die gewerblichen Anbieter sozial Benachteiligte oder Bildungsferne auch eine Zielgruppe? Oder überlassen sie diesen Markt den Jugendverbänden und den kommunalen Anbietern?

Müller: Von der Tendenz her lässt sich sagen, die Gewerblichen kümmern sich nicht so sehr um diese Zielgruppe. Es gibt Ausnahmen. Ruf-Jugendreisen, der jährlich Angebote für 80.000 Teilnehmer macht, kümmert sich auch um sozial Benachteiligte und Bildungsferne, aus welchen Gründen auch immer.

baugerüst: Wie hat sich der Reisemarkt mit dem Aufkommen der Gewerblichen verändert?
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Steffen Jung: Plädoyer für Freizeitenarbeit

In meiner Anfangszeit als Landesjugendpfarrer vor nunmehr zwölf Jahren wurde ich zur Kirchenleitung gebeten. Es ging um die zukünftige Gestaltung der Handlungsfelder unserer Einrichtung. Der für Jugendarbeit zuständige Oberkirchenrat formulierte damals, „Herr Jung, geben Sie doch die Freizeitenarbeit im Landesjugendpfarramt auf, diese ist viel zu teuer. Außerdem brauchen wir kein Reisebüro in der Evangelischen Jugend.“ „Wir machen keine Freizeiten mehr!“ erklären heute immer mehr Jugendreferentinnen und Jugendreferenten in unseren Zentralstellen, „Wir sind dafür zu alt. Das Übernachten mit Jugendlichen in Tagungshäusern oder Zelten ist zu anstrengend. Die Jugendlichen sind heute zu kompliziert geworden.“
Also: Lasst uns die Freizeiten aufgeben?
Das ist für einen Landesjugendpfarrer zuerst kein unsympathischer Gedanke. Denn natürlich sind die sechs Wochen Sommerferien, in denen über 4000 Kinder und Jugendliche mit der Evangelischen Jugend der Pfalz europaweit auf Freizeiten unterwegs sind, eine sorgenvolle Zeit für den Hauptverantwortlichen. Werden alle wieder wohlbehalten zurückkehren? Werden wir unserer Verantwortung gerecht, die wir in den sorgenvollen Gesichtern der Eltern bei der Abfahrt lesen? Werden Jugendliche wirklich die Erfahrung  machen können, die wir ihnen versprechen?
Vieles spricht, so weiß ich, gegen die Freizeitenarbeit in der Evangelischen Jugend und deshalb möchte ich diesen Artikel nutzen, ein  Plädoyer für die Freizeitenarbeit zu schreiben.  Die Begründung liegt im Leitbild, in der Vision der Evangelischen Jugendarbeit, die wir in unserer Landeskirche formuliert haben. Meine These: Es gibt kein Handlungsfeld der Evangelischen Jugend, das besser die sieben Artikel unseres Leitbildes abbildet, als unsere Freizeitenarbeit.
Deshalb halte ich es selbst für unverzichtbar, mich jährlich persönlich an einer größeren Freizeitmaßnahme zu beteiligen.

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Gabriele Mihy: Freizeiten des Jugendverbandes als inkludierendes Angebot

Die Freizeitbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung unterscheiden sich nicht von denen Nichtbehinderter. Nach Opaschowski gibt es acht Freizeitbedürfnisse, die mehr oder weniger auf alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsene zutreffen:
Rekreation (Bedürfnis nach Erholung, Ruhe und Wohlbefinden); Kompensation (Bedürfnis nach Ausgleich, Ablenkung und Vergnügen); Edukation (Bedürfnis nach Kennen lernen, Weiter- und Umlernen); Kontemplation (Bedürfnis nach Selbsterfahrung und Selbstfindung); Kommunikation (Bedürfnis nach Mitteilung, vielfältigen sozialen Beziehungen und Geselligkeit); Integration (Bedürfnis nach Gemeinschaft und sozialer Stabilität); Partizipation (Bedürfnis nach Beteiligung, Mitbestimmung und Engagement) und Enkulturation (Bedürfnis nach kreativer Entfaltung, produktiver Betätigung und Teilnahme am kulturellen Leben).

Für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ist die Erfüllung dieser Freizeitbedürfnisse oft gar nicht oder nur eingeschränkt möglich, da bei ihnen noch Faktoren wie Assistenzbedarf, eingeschränkte Mobilität (benötigen evtl. Begleitung oder Fahrdienst), fehlende Barrierefreiheit (der Räumlichkeiten), fehlende Angebote und soziale Ausgrenzung eine Rolle spielen.

Einer unserer Freizeitteilnehmer, nennen wir ihn Peter (15 Jahre alt), war schon mehrere Male mit der Evangelischen Jugend Stuttgart in den Sommerferien auf einer Freizeit und findet es toll Urlaub mit anderen Jugendlichen statt mit den Eltern zu machen. Er möchte sich austauschen, schätzt die Gemeinschaft, möchte sich im Urlaub erholen, will bei der Gestaltung mitentscheiden und etwas erleben. Mit seiner Sonnenbrille findet sich Peter ultra cool, interessiert sich für Mädchen, spielt gern Fußball, hört am liebsten die Toten Hosen, geht morgens gerne joggen, fand den Hip Hop Workshop im letzten Jahr gut und hat das Down Syndrom.

Am Beispiel von Peter ist zu sehen, dass es viele Merkmale gibt, die ihn nicht von anderen  Jugendlichen unterscheiden, das Down Syndrom nur ein Teil des Ganzen ist, das nicht zwingend im Vordergrund stehen muss. Die Interessen und Bedürfnisse seiner Freizeit unterscheiden ihn nicht von anderen.

Das Bedürfnis von Jugendlichen und ihren Eltern geht weg von Angeboten für Menschen mit Behinderung zu inklusiven Freizeitangeboten. Es gibt immer noch viel zu wenig  inklusive Angebote, besonders für Jugendliche und junge Erwachsene. Die Jugendverbandsarbeit muss bestehende oder neue Angebote so gestalten, dass Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung selbstverständlich daran teilnehmen können.

In der Evangelischen Jugend Stuttgart diskutieren wir das Thema Inklusion schon länger und sind uns bewusst, dass wir uns davor nicht verschließen dürfen. Mit einem neuen Konzept wollen wir erreichen, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Angeboten teilnehmen können.

Umsetzung der Inklusiven Jugendarbeit

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Autorinnen und Autoren

  Michael Borger, Kaiserslautern
    Referent im Landesjugendpfarramt Pfalz

●  Michael Freitag, Hannover
    Referent bei der aej

●  Rosmarie Hermann, Frankfurt
    Dipl. Soz. Päd. bei „hin und weg“

 Wolfgang Ilg, Stuttgart
    Landesschülerpfarrer beim EJW

●  Gabriele Jahn, Hannover
    Referentin bei der aej

●  Steffen Jung, Kaiserslautern
    Landesjugendpfarrer

●  Jens-D. Kosmale, Berlin
    Ehemals BundesForum

●  Gabriele Mihy, Stuttgart
    Referentin Evang. Jugend Stuttgart

●  Dr. Werner Müller, Köln
    Geschäftsführer von transfer e.V.

●  Reinhold Ostermann, Nürnberg
    Referent im Amt für Jugendarbeit

●  Luise Pawlowsky, Solingen
    Sozialpädagogin

●  Heike Peters, Bad Kreuznach
    Projektreferentin

●  Dr. Ulrich Reinhardt, Hamburg
    BAT-Stiftung für Zukunftsfragen

●  Bernd Schäckermann, Wuppertal
    Diplomsozialpädagoge

●  Ottokar Schulz, Hannover
    Hauptgeschäftsführer der aej

●  Dr. Andreas Thimmel, Köln
    Professor an der Fachhochschule Köln

●  Reiner Wanielik, Wiesbaden
    Institut für Sexualpädagogik

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